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Inflation
"Es führt kein Weg an Preiserhöhungen vorbei", sagt Tim Brzoska

Tim Brzoska, Senior Partner bei Simon-Kucher & Partners, sieht Markenartikler vor großen Herausforderungen. Der Preis-Experte erklärt im W&V Executive Briefing, warum nun Preise erhöht werden müssen und wie man das am besten macht.

Text: W&V Redaktion

9. August 2022

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Die Inflation steigert den Preis-Druck. Markenartikler müssen reagieren. Für sie hat das Thema Preis zwei Ebenen, erklärt Tim Brzoska: Zum Händler hin geht es um die Festlegung der Netto-Preise. Zum Konsumenten hin geht es um die unverbindliche Preisempfehlung (UVP). "Auf beiden Ebenen müssen jetzt signifikante Steigerungen durchgeführt werden", sagt der Senior Partner der auf Preissetzung spezialisierten Agentur Simon-Kucher & Partners.

Dies sei für viele Markenartikler eine große Herausforderung, so Brzoska. Denn in den letzten zehn Jahren gab es praktisch keine Inflation. Regal- und Netto-Preise sind eher gefallen. "Jetzt aber führt kein Weg mehr an Preiserhöhungen vorbei", so Brzoska. Denn: "Jetzt geht es nicht mehr nur um die Marge, sondern vielfach um die Existenz der Hersteller."

Brzoska sieht eine große Unsicherheit in vielen Dimensionen. "Markenartikler haben Angst, falsche Entscheidungen zu treffen. Aber Warten hilft nicht. Denn dann fällt man zurück."

Das ganze Interview mit Tim Brzoska lest ihr im aktuellen W&V Executive Briefing zum Thema Inflation. Für W&V Member ist das Executive Briefing kostenlos. 


Autor: W&V Redaktion

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