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Streaming-Renaissance
JvM und Maxdome sagen ungenutzten Abos den Kampf an

Nach der Übernahme durch die Splendid-Tochter Videociety ist Maxdome zurück auf dem deutschen Markt. Nun geht es mit JvM Creators darum, das Angebot neu zu bewerben. Statt Subscriptions bietet der Dienst "abofreie Unterhaltung".

Text: W&V Redaktion

12. Mai 2022

Vor dem Hintergrund, dass viele Streaming-Anbieter gerade ihre Preise erhöhen, könnte das Business Modell von Maxdome tatsächlich eine Alternative sein.
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Maxdome sagt ungenutzten Abos, insbesondere Streaming-Abos, den Kampf an und hat sich für Jung von Matt Creators als Mitstreiter entschieden. Unter dem Dach des neuen Eigentümers Videociety GmbH legt der deutsche Streaming-Anbieter nun den Fokus auf Film- und Seriengenuss auf Abruf.

"Kein Abo. Viel Spaß." lautet der Claim der Aktion, die mithilfe einer Influencer-Kampagne auf Instagram und TikTok beworben wird, darunter Alleinunterhalter:innen wie Ariane AlterMarco GianniMaria Clara GropplerAlina KhaniJeannine Michaelsen  und Moritz Neumeier.

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Influencer-Tool Vocal analysierte 40 Millionen Profile

Ausgewählt wurden die Creators von dem JvM-Talent-Tool "Vocal". Laut Angaben der Agenturgruppe können mit diesem rund 40 Millionen Profile exakt auf Marke, Zielgruppe und Kampagne analysiert werden. Gleichzeitig unterstützt Vocal die administrative Abwicklung von Influencer-Kooperationen sowie die Erfolgsmessung erstellter Contents.

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Maxdome war unter ProSieben einer der ersten Streaming-Anbieter auf dem deutschen Markt, wurde Anfang 2019 in die neue Plattform Joyn integriert und Schritt für Schritt von Joyn-Paketen abgelöst. Im Oktober 2021 wurde der Dienst von der Splendid-Tochter Videociety übernommen und die Marke wiederbelebt. Bereits damals kündigte Dirk Schweitzer, CEO der Splendid Medien an, mit Single-Purchases ein Gegenangebot zum umkämpften Streaming-Abo zu schaffen.

Social Posts der Aktivierungskampagne.

Maxdome verspricht Spielfilme schon wenige Tage nach dem Kinostart

"Wir sehen nicht nur im Streaming-Markt eine zunehmende Sättigung von Abo-Angeboten. Deshalb geben wir den Zuschauern die Freiheit, nur für das zu bezahlen, was sie sehen wollen. Alles ohne ein weiteres Streaming-Abo abschließen zu müssen", so Hans D. Henseleit, Geschäftsführer der Videociety GmbH und neuer Head der Marke Maxdome. "Maxdome-Kunden streamen zudem eine Vielzahl von aktuellen Spielfilmen schon wenige Tage und Wochen nach dem Kinostart. Also bereits Monate vor der Veröffentlichung bei Streaming-Abo-Anbietern." Eine gewagte Aussage, denn schon seit Jahren laufen auch bei Netflix und Amazon Kinofilme teilweise parallel und nicht erst Monate nach dem Start. 

Weiterhin erhalten bleibt der Marke das charakteristische X.

Robert Andersen, Managing Creative Director von JvM Craetors, sagt: "Mit der Influencer:innen-Kampagne wird das neue Maxdome zum Champion der Anti-Abo-Bewegung in Deutschland. Die Creator-produzierten Contents sind selbst Unterhaltungsformate und beweisen, dass Maxdome nicht nur von Entertainment spricht, sondern es auch lebt."

Familien und junge Zielgruppen sollen vor allem angesprochen werden.


Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.

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