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Superstar macht Super-Ärger
Kanye West knallt durch: Porno-Attacke auf Adidas

Nachdem Adidas bekanntgegeben hatte, den Vertrag mit seinem (Ex)-Aushängeschild Kanye West auf den Prüfstand zu stellen, schlägt der Rapper nun mit neuen Vorwürfen zurück. Nur Elon Musk hält noch zu ihm.

Text: W&V Redaktion

11. Oktober 2022

Kanye West – ein Ausschnitt aus dem wirren Video, das der Rapper jetzt veröffentlichte.
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Letzte Woche hatte Adidas bekanntgegeben, dass es seine Erfolgs-Partnerschaft mit Kanye West auf den Prüfstand stellt (W&V berichtete). Grund sind die wirren Attacken des US-Rappers, der Adidas vorwirft, seine Ideen zu "stehlen". West veröffentlichte unter anderem eine Fake-Zeitungsseite, auf der der angebliche Tod von Adidas-CEO Kasper Rorsted gemeldet wurde. Nachdem Instagram und Twitter zwischenzeitlich die Konten von "Ye" wegen antisemitischer Äußerungen gesperrt hatten, meldet sich der Superstar, dem massive psychische Probleme nachgesagt werden, nun wieder selbst zu Wort. Er hat auf seinem Youtube-Kanal das halbstündige Video "Last Week" veröffentlicht, das offenbar seinen Alltag und seine Arbeit innerhalb einer Woche dokumentieren soll. Nach diesem verstörenden Video dürfte das Tischtuch zwischen Adidas und seinem (Ex)-Aushängeschild nun endgültig zerschnitten sein. Laut Rolling Stone habe West "seiner eigenen Karriere den Krieg erklärt".

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Die "gekidnappten" Ideen

Der Clip, der wohl zumindest teilweise mit versteckter Kamera und am Ende ohne Ton aufgenommen wurde, zeigt unter anderem ein Treffen von West mit Adidas-Managern. Der Rapper spielt darin auf seinem Handy ein Porno-Video ab und wirft einem der Adidas-Verantwortlichen vor, dass dessen Stimme verdächtig an einen der Porno-Darsteller erinnere. Ein Mitarbeiter von West wiederholt die Plagiats-Vorwürfe gegen Adidas: "Wenn jemand die Ideen dieses Mannes, seine Kreationen, stiehlt – dann ist das, als würde man ein Kind stehlen. Das sind alles Kinder seines Geistes, und Ihr habt sie entführt."

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"Nukleare" Drohung gegen Adidas

West wiederum prophezeit in dem Video den Untergang von Adidas, wenn das Unternehmen nicht auf seine Forderungen eingeht: "Das ist eine andere Ebene der nuklearen Aktivität, von der sich niemand erholen wird. Ich streite mich nicht mit Leuten, die abgebrannter sind als ich, über Geld. Und ich streite mich nicht über Ideen mit Leuten, die weniger Ahnung haben als ich." Zumindest ein Prominenter, der ebenfalls nicht frei von wirren Gedanken ist, hält noch zu Kanye West. Elon Musk begrüßte den Rapper nach der Aufhebung von dessen Sperre: "Willkommen zurück bei Twitter, mein Freund!"


Autor: Jörg Heinrich

Jörg Heinrich ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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