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Umfrage
Digitalbranche vor riesigen Hürden

Im Vorfeld der Dmexco hat die Agentur Frau Wenk eine Umfrage bei Unternehmen der Digitalbranche durchgeführt. Neben Budgetkürzungen fürchten sie vor allem eines: Den Fachkräftemangel.

Text: W&V Redaktion

20. September 2022

Susanne Hohenschuh, Agentur Frau Wenk.
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Die Digitalbranche steht riesigen Herausforderungen gegenüber, wie eine Umfrage der Agentur Frau Wenk im Vorfeld der Kölner Digitalmesse Dmexco zeigt. Danach sehen 70 Prozent im Fachkräftemangel das größte Problem, satte 46 Prozent fürchten zudem Budgetkürzungen als Folge der heraufziehenden Wirtschaftskrise. Globale Krisen (26 Prozent), Inflation (24 Prozent) sowie die Konsumflaute (20 Prozent) stehen bei den Herausforderungen ebenfalls weit oben. 

Was Trends und Entwicklungen betrifft, so sehen 56 Prozent das Thema Nachhaltigkeit als wichtig an dicht gefolgt von der künstlichen Intelligenz mit etwa 44 Prozent. Ein weiteres Thema ist die Bedeutung von First-Party-Daten, die im Hinblick auf das Ende der Cookies weiter wachsen wird.  

Physische Veranstaltungen wie die Dmexco sehen 39 Prozent der befragten Unternehmen als wichtig an, wobei die Erwartungen an die Messe im Vergleich zur OMR hoch sind: "weniger Party, mehr Gehalt" ist da das Motto, mit mehr "Netzwerken", "vielen B2B-Kunden".

 

Susanne Hohenschuh, Geschäftsführerin bei Frau Wenk: "Unternehmen sorgen sich um den Fachkräftemangel, Budgetkürzungen und auch globale Krisen. Dabei sollten sie jedoch nicht vergessen, dass die richtige Kommunikationsstrategie helfen kann, gestärkt aus der aktuellen Situation hervorzugehen. In solchen Zeiten gerät der Markt in Bewegung und bietet für agile Player große Chancen, die eigene Position erheblich auszubauen. Gleichzeitig zeigt unsere Trendbefragung, dass die Branche eine klare Vorstellung davon hat, was künftig wichtig wird.“   


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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