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Kampagne gegen Klischees
So helfen Bravo Girl und Instagram bei der Selbstfindung

Die crossmediale Initiative "It's me" soll Mädchen und jungen Frauen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Als Mentorinnen wurden dafür fünf Influencerinnen gewonnen.

Text: W&V Redaktion

8. Juni 2022

Creatorin Lou ist eine von fünf Mentorinnen der Kampagne.
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Bravo Girl und Instagram starten ab sofort eine gemeinsame crossmediale Empowerment-Kampagne: Unter dem Motto "It’s Me" wollen der Titel aus der Bauer Media Group und das Soziale Netzwerk ein Zeichen für mehr Realität und Vielfalt setzen – sowohl auf Social Media als auch im realen Leben. Mit der Initiative sollen außerdem Gesellschaftsklischees aufgebrochen und Mädchen und junge Frauen auf ihrem individuellen Weg zu sich selbst unterstützt werden.

Als Vorbilder und Kampagnenbotschafterinnen fungieren dabei fünf "It’s Me"-Mentorinnen" innerhalb von fünf definierten Kampagnensäulen: "Love", "Power", "Charakter", "Style" und "Body". Die dafür gewonnenen Mentorinnen sind die Influencerinnen Lou (@loucafee), die sich für die LGTBQ+-Community stark macht,  und Sophie (@sophodoph), die neben ihrer Stärke auch Schwächen offen zeigt.

Charakter, Style und Body

Ebenfalls dabei ist Content Creatorin Lea (@lea), die häufig mit Kritik im Netz zu kämpfen hat, sich nicht unterkriegen lässt und als "Charakter"-Mentorin jungen Frauen Mut machen will. Beyza (@itsbeyzo) ist als "Style"-Mentorin für kreative Looks rund um den Hijab zuständig, und Body-Mentorin Carina (@carinamoellermikkelsen) zeigt, dass Glück und Zufriedenheit nichts mit Kilo-Anzeigen zu tun haben.

Beyzo ist Style-Mentorin.

"Früher sollten junge Mädchen brav, heute sollen sie stark sein. Aber was, wenn sie darauf keinen Bock haben?", so Yvonne Huckenholz, Chefredakteurin Bravo Digital zum Anspruch der Kampagne. "Junge Frauen hören immer wieder Sätze wie 'Lach doch mal' oder 'Trau dich!". Was häufig nett gemeint ist, kann extrem verunsichern." Die Kampagne soll der Zielgruppe zeigen, "wie vielfältig und auf unterschiedliche Weise Mädchen einfach großartig sein können." Dabei spiele es auch keine Rolle, ob sie laut sind, oder eher still, wen sie lieben, mit welchem Style sie sich ausdrücken oder welche Kleidergröße sie haben.

"Wir möchten, dass sich jede:r auf Instagram frei ausdrücken kann und sich in seiner oder ihrer Community wohl fühlt", ergänzt Alexander Kleist, Public Policy Lead DACH bei Instagram. Mit der Kampagne wolle man insbesondere die jüngeren Menschen auf Instagram dazu ermutigen, sich immer so zu zeigen, wie sie sind und sich nicht zu verstellen. "Niemand sollte sich unter Druck gesetzt fühlen – auch nicht auf Instagram. Genau deswegen entwickeln wir Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, Likes auszublenden. Das Ziel ist es nicht, sich ständig mit anderen zu vergleichen."

Carina setzt sich für Body-Positivity ein.

Innerhalb der Kampagne werden die Themenfelder Meine Power, Mein Charakter, Mein Körper, Mein Style und Meine Liebe besonders herausgearbeitet. Dabei sollen starre Rollenbilder aufgebrochen werden und Themen wie Body Positivity, Identitätsfindung und eine freie Sexualität im Fokus stehen. was den machern dabei wichtig ist: Die Kampagne will auf keinen Fall toxische Positivität vermitteln.

Multichannel-Präsenz

Ab Ausgabe 7/22 die am 8. Juni erscheint, wird die Kampagne Teil der gedruckten Bravo Girl sein. Online wird es dazu zusätzlich Beiträge, Interviews, Postings, Votings, Tests und mehr geben - auf www.bravo.de/bravo-girl sowie auf Instagram (@bravogirlmagazin).

Bauer bietet im Umfeld der Initiative auch werbliche Einbindungen an, etwa Content-Pieces. Natalie Schwarz, Head of Marketing Beauty & Fashion, Women, Premium, Lifestyle und Teenage beim Vermarkter Bauer Advance: "Durch die native, individuelle Einbindung bieten wir sowohl der Zielgruppe einen Mehrwert als auch den Marken und Produkten, deren Botschaften wir passgenau in die Kampagne integrieren."


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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