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Halbes Jahr Ukrainekrieg
Tagesthemen wagen sich nach Kyjiw

Am Mittwoch sind die ersten russischen Angriffe genau ein halbes Jahr her. Grund für die ARD, die Tagesthemen live aus Kyjiw zu senden.

Text: W&V Redaktion

23. August 2022

Caren Miosga ging eine Woche lang auf Reportagereise durch die Ukraine.
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An diesem Mittwoch ist es ein halbes Jahr her, dass Russland den Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat. An diesem Mittwochabend (24.8.) kommen deshalb die ARD-Tagestheme ab 22.15 Uhr live aus Kyjiw*, moderiert von Caren Miosga, wie der zuständige NDR mitteilt. Der 24. August sei ein besonderer Tag, denn einerseits dauere der Angriffskrieg bereits sechs Monate und zugleich sei der Unabhängigkeitstag der Ukraine von der Sowjetunion (24.8.1991).

Miosga hat laut ARD in den vergangenen Tagen mit Ukrainerinnen und Ukrainern über ihr Leben und das Überleben im Krieg gesprochen, auf einer Reportage-Reise gemeinsam mit WDR-Reporter Vassili Golod. Es ging demnach von der polnisch-ukrainischen Grenze nach Lwiw, über Tscherniwzi bis nach Kyjiw. Weitere Drehorte waren Butscha, Moschtschun und Irpin. Die einwöchige Reise ende an diesem Mittwoch.

Bereits am Dienstag veröffentlicht die ARD ein Interview mit Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko. Die Reportagen werden über Social Media der tagesschau und tagesschau.de veröffentlicht sowie in mehreren Fernsehsendungen der ARD, des WDR und auf tagesschau24 ausgestrahlt. Im Mittelpunkt der Reportage-Reise stehen die Ukrainerinnen und Ukrainer selbst: Wie halten die Menschen das Land trotz Beschuss und Zerstörung am Laufen? Was sind ihre größten Sorgen und Nöte? Und was gibt ihnen Kraft und Hoffnung für ein Leben in Frieden und Freiheit?

*Liebe Leser:innen, falls ihr euch wundern solltet: Wir schreiben die Städtenamen in diesem Text in der für eure Augen möglicherweise ungewohnten deutschen Transliteration der ukrainischen Version, nicht der in der Sowjetzeit verwendeten russischen, also nicht Kiew, sondern Kyjiw, und nicht Odessa, sondern Odesa, auch nicht Lwow, sondern Lwiw etc. Damit bezieht W&V auch Stellung: Russland spricht der ukrainischen Nation die eigene Staatlichkeit, Kultur und Geschichte ab. Wir halten dagegen.

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