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Work from anywhere
BabyOne setzt auf freie Auswahl des Arbeitsortes

Wer in der Franchisezentrale des Handelsunternehmens BabyOne arbeitet, darf sich freuen: Ab sofort muss sich der Arbeitsort nicht mehr in Münster befinden, sondern es darf gerne auch Florenz sein.

Text: W&V Redaktion

8. Juni 2022

Co-CEO Jan Wischer arbeitet gern von Spanien aus.
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Das Handelsunternehmen BabyOne mit Sitz in Münster hat auf die sich ändernden Arbeitsbedürfnisse reagiert und für die Belegschaft der Franchisezentrale das Arbeitsmodell "Work from anywhere" eingeführt. Ab sofort können die 160 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht nur flexibel aus dem Mobile-Office arbeiten, sondern der Arbeitsstandort darf sich auch überall in Europa befinden. Die Wahl des Arbeitsortest muss nicht abgesprochen werden, sondern er geschieht völlig eigenverantwortlich.  

Ganz wichtig: Die HR-Abteilung von BabyOne steht der in der Ferne arbeitenden Belegschaft in steuer- und versicherungsrechtlichen Fragen zur Seite. Man gehe davon aus, dass die große Mehrheit der Belegschaft das Angebot in Anspruch nehmen werde, glaubt HR-Chef Sébastien Lucina. Diese Tendenz sei steigend, denn viele der Bewerber und Bewerberinnen für neu zu besetzende Stellen komme ohnehin nicht aus Münster. 

Zentrale als Ankerpunkt 

Dem entsprechend sieht Co-CEO Anna Weber flexiblere Arbeitsmodelle quasi als Voraussetzung an, "die besten Talente für sich zu gewinnen und langfristig zu binden." Weber: "Wir glauben fest an eine zukünftige Arbeitswelt, in der die Bedeutung persönlicher Freiheitsgrade noch stärker zunehmen wird. Wir selbst leben es als Familie aus Überzeugung unseren Mitarbeitenden vor und schenken ihnen unser absolutes Vertrauen." 

Die Franchise- und Systemzentrale in Münster bleibt derweil der Ankerpunkt des Unternehmens, auch wenn viele der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen überall in Europa verteilt sind. "Eines ist für uns immens wichtig: Die BabyOne-Zentrale ist und bleibt die zentrale Anlaufstelle für unsere Mitarbeiter:innen, wir sind und werden keine full-remote Company", erklärt Co-CEO Jan Weischer, der einen Teil seiner Arbeitszeit in Spanien verbringt. Die moderne Zentrale mit ihren kürzlich umgebauten Räumlichkeiten für agile Arbeitsformen sei ein Benefit, auf die man sehr stolz sei.


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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