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Personalie
Heidi Stevens wird CEO von Otto International

Michael Dumke verlässt die Otto Group und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Nachfolgerin Heidi Stevens kommt von Walmart und blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Branche zurück.

Text: W&V Redaktion

21. April 2022

Heidi Stevens, neue Geschäftsführerin von Otto International.
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Heidi Stevens wird zum 15. Mai 2022 die Geschäftsführung von Otto International übernehmen. Stevens folgt auf Michael Dumke, der zum 30. Juni 2022 nach elf erfolgreichen Jahren als CEO in den Ruhestand geht. Nach Angaben der Gruppe verfügt Stevens über umfangreiche Erfahrungen und eine langjährige Erfolgsbilanz in der Beschaffungsbranche.

Stevens bringt internationale Erfahrung in der Branche mit

Die Absolventin des London College of Fashion ist seit mehr als 20 Jahren in der Beschaffung und Produktentwicklung für führende internationale Modeunternehmen tätig, darunter Walmart, der ehemalige US-Versandhändler Spiegel sowie der Hemdenhersteller Gitman Bros. In ihren 13 Jahren bei Walmart bekleidete Stevens eine Vielzahl von Funktionen, seit 2013 war sie direkt in der zentralen Beschaffungsorganisation in China tätig. Dort leitete Stevens die gesamte globale Bekleidungsbeschaffung für Nordamerika und baute das Geschäft in Bereichen wie Category Operations, Qualitätssicherung, technisches Design und Nachhaltigkeit aus. 2018 übernahm sie als Vice President Global Sourcing, General Merchandise & Apparel die Leitung weiterer Kategorien wie Schuhe, Home und Entertainment für verschiedene Einzelhandelsmärkte in Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien und Asien. Damit war sie direkt verantwortlich für Sourcing, Qualitäts- und technische Design-Dienstleistungen, Qualitätssicherungsprozesse, Rohmaterialien und Business Development in mehr als 20 Ländern.

Wertschätzende Worte für Dumke

"Heidi Stevens bringt eine außergewöhnlich hohe Expertise in der internationalen Beschaffung mit und ist eine erfahrene Führungskraft. Ihre einnehmende Persönlichkeit und die Werte, die sie verkörpert, werden für die Teams von Otto International eine Bereicherung sein. Wir freuen uns, mit ihr die passende Nachfolge für die Geschäftsführung von Otto International gefunden zu haben und sind sicher, dass sie das Unternehmen nachhaltig und erfolgreich weiterentwickeln wird", sagt Sergio Bucher, Konzern-Vorstand Brands and Retail.

Michael Dumke verlässt die Otto Group und geht in den Ruhestand. Dumke blickt auf eine sehr lange Geschichte in der Unternehmensgruppe zurück. Er begann im Jahr 1984 mit seiner Ausbildung und wurde anschließend Einkäufer bei Otto, seinerzeit im Kataloggeschäft. 1990 wechselte er als Management-Trainee nach Hongkong und wurde anschließend zum Merchandise Manager ernannt. Zwischen 1994 und 2004 war Dumke Büroleiter von Otto International in Bangkok, Jakarta und Italien. Im Anschluss ging er als Geschäftsführer von Eddie Bauer International nach Hongkong zurück. Im Jahr 2007 verließ er die Otto Group und wechselte zu Lidl International, kehrte aber 2011 als CEO von Otto International wieder in die Otto Group zurück.

Otto-Vorstand: Dumke hat besonders in der Pandemie hervorragende Arbeit geleistet

Sergio Bucher sagt: "Ich möchte Michael persönlich nicht nur für seine langjährige Tätigkeit, sein Engagement und die erzielten Ergebnisse danken, sondern vor allem auch dafür, dass er sich im Hinblick auf die Corona-Pandemie mit großem Verantwortungsbewusstsein um die 1.200 Kollegen von Otto International in aller Welt gekümmert hat."

Auch Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto Group, verabschiedet einen langjährigen Wegbegleiter: "Michael Dumke hat in mehr als dreißig Jahren eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung in der Otto Group durchlaufen. Als CEO von Otto International hat er das Unternehmen auf die großen Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Dafür möchte ich ihm sehr herzlich danken. Sehr geschätzt habe ich auch das Engagement von Michael Dumke bei der Beschaffung von Masken und Schutzausrüstung zur Eindämmung der Corona-Pandemie für Hamburger Krankenhäuser und insbesondere die großen Mengen an Masken für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt. Ich wünsche Michael Dumke alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt."


Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.

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