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TechTäglich
Darum führt YouTube @-Aliasnamen ein

Die Video-Plattform wird (noch) sozialer. Dazu sollen neue @-Handles beitragen. Der Mutterkonzern Google erhofft sich durch die Einführung der Aliasnamen mehr Sichtbarkeit für Creators – und mehr Reichweite bei neuen Zuschauern.

Text: W&V Redaktion

13. Oktober 2022

Aliasnamen sollen Creators mehr Einnahmen bringen.
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Google will YouTube mit einem neuen Feature mehr zu einem sozialen Netzwerk machen. Ähnlich wie bei Twitter steht künftig auch für YouTube-User ein @-Handle bereit – sowohl auf der Kanal-Seite als auch in den Shorts. Ein Handle ist ein Aliasname, dem das @-Zeichen vorangestellt ist. Twitter gilt als "Erfinder" des @-Zeichens für Userhandles, unterstützt @-Erwähnungen seit Mai 2008.

Mit den YouTube-Handles können andere User sich auch gegenseitig in Kommentaren, Community-Beiträgen oder Videobeschreibungen markieren. Dies sorgt für eine bessere Sichtbarkeit und mehr Reichweite bei neuen Zuschauern. Die Handles sind für jeden Kanal einzigartig. YouTube erhofft sich, dass die Creators ihre Marke damit noch besser etablieren.

Erster Aufruf an die Creator wegen der neuen Aliasnamen.

Der Mutterkonzern Google erklärt: "Für viele Creators ist YouTube nicht nur ein Ort, an dem sie Videos hochladen und kommentieren können, sondern auch eine Community und ein Zuhause. Deshalb führen wir heute Handles ein, eine neue Art und Weise, wie Menschen auf YouTube ganz einfach Schöpfer und einander finden und mit ihnen interagieren können. Jeder Kanal wird einen eigenen Handle haben, der es den Fans erleichtert, Inhalte zu entdecken und mit den Schöpfern, die sie lieben, zu interagieren."

Der Rollout soll im Laufe des kommenden Monats "schrittweise" beginnen. Creators mit mehr Followern als weniger präsente YouTuber werden den Aliasnamen zuerst erhalten. Bestehende Kanalbezeichnungen bleiben parallel erhalten.

Das sind die Themen in TechTäglich am 13.10.2022:

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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