Anzeige

International
Elon Musks neuer Freund ist Kim Dotcom

Nach Kanye West hat Elon Musk einen wunderlichen neuen Kumpel gewonnen. In einer Twitter-Diskussion zum Ukraine-Krieg versicherte ihm Internet-Unternehmer und Hacker Kim Dotcom: "Ich liebe dich, E."

Text: W&V Redaktion

18. Oktober 2022

Wer solche Freunde hat – braucht der dann noch Feinde? Kim Dotcom "liebt" Elon Musk.
Anzeige

Elon Musk, Twitter-Besitzer in spe, umgibt sich gerne mit eher dubiosen Kumpels. So twitterte er kürzlich an Rapper Kanye West, der aktuell die rechtslastige Plattform Parler kaufen will (W&V berichtete), nach der Aufhebung von dessen Sperre: "Willkommen zurück bei Twitter, mein Freund!" Dafür gab es von den Musk-Getreuen die übliche halbe Million Likes. Nun hat der Elektroauto-Guru und Hobby-Politik-Berater einen fragwürdigen neuen Best Buddy gefunden – nämlich den deutschen Internet-Unternehmer Kim Dotcom (aka Kim Schmitz), der zuletzt eher als Hacker und Russland-Propagandist aufgefallen ist.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

"Ich liebe dich, E."

In einer regen Twitter-Diskussion zwischen Musk und Schmitz über die Starlink-Satelliten für die Ukraine, die der Tesla-Chef angeblich nicht mehr bezahlen will, warf der Deutsche Musk vor, einen Stellvertreterkrieg der USA zu unterstützen – und die Gefahr eines Atomkriegs zu vergrößern. Musk jammerte dann wie gewohnt, dass er ohnehin immer kritisiert wird, egal, was er tut. Daraufhin tröstete ihn Schmitz: "Ich liebe dich, E. Das weißt Du. Viele Menschen schauen zu Dir auf. Ich glaube an Dich." Und weiter: "Du versagst nicht, Elon. Ganz im Gegenteil. Dein Aufruf zum FRIEDEN hat vielen Menschen Hoffnung gegeben (…) Sei eine Kraft für das Gute. Lasst uns diesen Krieg stoppen." Damit dürfte im High-Techtelmechtel der beiden Exzentriker noch längst nicht das letzte Wort gesprochen sein.


Autor: Jörg Heinrich

Jörg Heinrich ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

Anzeige