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Gigaset: Draußen-Smartphone "Made in Germany"

Wenn’s im Herbst kalt und nass wird – dann soll das besonders robuste neue "Deutschland-Handy" Gigaset GX6 ganz in seinem Element sein. Das Outdoor-Gerät gibt es ab Donnerstag für 579 Euro.

Text: W&V Redaktion

28. September 2022

Ready, Gigaset, Go! Das GX6 erscheint am Donnerstag.
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Gigaset: Draußen-Smartphone "Made in Germany"

Horch, was kommt für draußen rein! Weil robuste Outdoor-Gadgets für Freizeit und Sport angesagt sind, siehe Apple Watch Ultra (W&V berichtete), lässt sich nun auch Gigaset nicht lumpen. Die einstige Siemens-Tochter, die das Fähnchen "Smartphones Made in Germany" noch hochhält, bringt am Donnerstag mit dem GX6 ein besonders unternehmungslustiges Draußen-Handy auf den Markt, das viel einstecken kann. Laut Hersteller ist das GX6 sowohl nach dem Militärstandard MIL-STD-810H als auch nach der üblichen Zertifizierung IP68 staub- und wasserdicht. IP68 steht für maximal 30 Minuten in einer Wassertiefe von zumindest 1,50 Meter. Mehr als IP68 schafft auch Apple mit dem iPhone 14 nicht.

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Mit Wechsel-Akku und Kopfhörerbuchse

Beim Gigaset ist das allerdings durchaus bemerkenswert, weil es im Gegensatz zum iPhone einen wechselbaren Akku, eine klassische Kopfhörerbuchse und erweiterbaren SD-Speicher bietet. Diese Funktionen sorgen in Sachen Wasserdichtigkeit für Kopfschmerzen bei Entwicklern. Und auch sonst ist das neue 5G-fähige Gigaset weniger für schickes Design ausgelegt, sondern vielmehr für praktischen Nutzen. So lässt sich das 6,6-Zoll-Display von maximal 120 Hz auf 60 Hz herunterregeln, um Akku zu sparen. Sicherheitsupdates soll es für "bis zu fünf Jahre" geben. Zum Start kommt das Gerät mit Android 12, und es soll künftig bis auf Android 14 aktualisiert werden.

Smartphone-SUV für 579 Euro

Dass das GX6 – trotz Fingerabdrucksensor plus Gesichtserkennung – mit einem aktuellen iPhone technisch weder mithalten kann noch will, zeigen die maximal 550 Nits Helligkeit des Bildschirms. Das iPhone 14 glänzt bei Sonnenlicht mit 1.200 Nits, das 14 Pro sogar mit 2.000 Nits. Dafür kostet das Gigaset mit 579 Euro aber auch drastisch weniger. Das Unternehmen schraubt das Gerät in Bocholt zusammen, aber mit Komponenten aus Asien. Mit dem GX6 bringt Gigaset kein glamouröses Hightech-Phone – aber dafür einen Alltagsbegleiter, der solide wie ein japanischer SUV von Toyota daherkommen sollte.

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Autor: Jörg Heinrich

Jörg Heinrich ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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