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Musks Twitter-Chaos: NASA ist beunruhigt

Die NASA macht sich Sorgen, dass Elon Musk seine Weltraumfirma SpaceX vernachlässigt. Doch der Twitter-Chef versichert: "Die Teams bei Tesla und SpaceX sind so gut, dass ich oft nur noch wenig zu tun habe."

Text: W&V Redaktion

14. Dezember 2022

Landung einer Falcon-Rakete von SpaceX: Hat Elon Musk dafür überhaupt noch Zeit?
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Musks Twitter-Chaos: NASA ist beunruhigt

Das große Durcheinander, für das Elon Musk bei Twitter gesorgt hat, Massenentlassungen, rechtspopulistische Äußerungen und die Veröffentlichung der fragwürdigen "Twitter Files" – das alles schafft bei Geschäftspartnern nicht gerade Vertrauen in die Arbeit des allzu umtriebigen Milliardärs. Nun sorgt sich auch die NASA, die bei ihrer Mond-Mission Artemis eng mit Musks Raumfahrtfirma SpaceX zusammenarbeitet, ob der neue "Chief Twit" noch alles im Griff hat. NASA-Chef Bill Nelson verriet gegenüber NBC, dass er bei SpaceX-Chefin Gwynne Shotwell nachgefragt hat: "Sagen Sie mir, dass die Ablenkung, die Elon auf Twitter haben könnte, keine Auswirkungen auf SpaceX haben wird."

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Nur wenig zu tun für Elon

Shotwell soll ihm daraufhin versichert haben: "Es gibt nichts, über das Sie sich Sorgen machen müssten." SpaceX hat im Zuge von Artemis milliardenschwere Aufträge von der NASA erhalten. Nachdem Musk zuletzt offenbar einen Großteil seiner Zeit für Twitter investiert hat und sogar im Hauptquartier in San Francisco übernachtet haben soll, haben sich zuletzt auch Tesla-Investoren besorgt gezeigt, ob Musk seine Elektroauto-Firma zugunsten von Twitter "aufgegeben" habe. Wie MSN berichtet, versucht Musk aktuell, alle besorgten Partner zu beruhigen. Er twitterte: "Ich werde weiterhin sowohl Tesla als auch SpaceX beaufsichtigen. Aber die Teams dort sind so gut, dass ich oft nur noch wenig zu tun habe." Mittelfristig sucht Musk einen neuen Twitter-Chef, der ihm wieder mehr Zeit für seine anderen Projekte verschafft.

Das sind die Themen von TechTäglich am 14. Dezember 2022:


Autor: Jörg Heinrich

Jörg Heinrich ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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