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Spotify-Konkurrenz?
Tiktok plant Einführung eines Musik-Streamingdienstes

Die Tiktok-Mutter Bytedance hat in den USA einen Markenschutz für den Begriff "Tiktok Music" beantragt. Insider schließen daraus, dass Tiktok die Einführung eines eigenen Musik-Streamingdienstes plant.

Text: W&V Redaktion

2. August 2022

Tiktok geht unter die Musik-Streamingdienste.
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Nachdem Tiktok bereits im letzten November den Begriff "Tiktok Music" geschützt hatte, hat die Tiktok-Mutter Bytedance den Schritt nun auch in den USA vollzogen. In den Unterlagen zum Markenschutz ist von einer App die Rede, mit der Nutzer "Musik, Songs, Alben und Texte herunterladen, kaufen, abspielen und teilen können". Weiterhin soll die neue App erlauben, Musik und Videos live zu streamen, es soll möglich sein, Fotos wie etwa Albumcover zu bearbeiten und hochzuladen sowie Kommentare zu Musikstücken abzugeben. Das berichtet der Business Insider in den USA

Es könnte also durchaus möglich sein, dass erfolgreiche Dienste wie Spotify, Deezer oder Apple Music bald einen starken, zusätzlichen Konkurrenten bekommen. Für Tiktok wäre die Einführung eines Streamingdienstes ein logischer Schritt, denn obwohl Videos im Fokus stehen, ist der Einfluss auf die Musikindustrie schon jetzt gigantisch. Immer wieder gehen Musikvideo bei Tiktok viral und werden zu weltweiten Hits. Dazu gehört auch ein Song von Nwantiti, der in mehr als sieben Millionen Tiktok-Videos zur Untermalung verwendet wurde. Was liegt da näher für Bytedance, als die Musikwelt noch ein bisschen weiter aufzumischen?     

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Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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