Anzeige

TechTäglich
Schluss für OnePlus? Rätsel um China-Handy

Die auch hierzulande populären chinesischen Handy-Marken Oppo und OnePlus ziehen Konsequenzen aus den jüngsten Umsatzeinbrüchen. Sie verlassen offenbar den Markt in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern.

Text: W&V Redaktion

28. März 2023

OnePlus – die China-Marke zieht sich offenbar aus Deutschland zurück.
Anzeige

Schluss für OnePlus? Rätsel um China-Handy

OnePlus – diese Marke galt seit Jahren als Smartphone-Erfolgsgeschichte made in China. Vom günstigen Einsteigerhandy bis zum technisch aufwändigen Flaggschiff hatte OnePlus alles an Bord. Bei Warentest gab es dafür gute Noten bis zu 2,0. Doch nun ist offenbar Schluss für OnePlus. Wie Heise und 9to5Google in Bezug auf chinesische Quellen berichten, ziehen sich OnePlus und die Schwestermarke Oppo aus mehreren europäischen Ländern zurück. Neben Deutschland soll es zunächst um Frankreich und die Niederlande gehen. Beide Marken sind unter dem Dach des chinesischen Konzerns BBK Electronics angesiedelt, OnePlus gilt dabei als Tochterfirma von Oppo.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

39 Prozent weniger Smartphones verkauft

Gründe sind wirtschaftliche Faktoren wie der monatelang schwache Euro und die sinkenden Verkäufe in Europa. Hier ist der gesamte Smartphone-Markt 2022 um 17 Prozent eingebrochen. Bei Oppo waren es allein im vierten Quartal 39 Prozent weniger Geräte als im Vorjahreszeitraum. In Deutschland kommt dazu, dass seit letztem Sommer wegen Patentstreitigkeiten mit Nokia ein Verkaufsstopp für Handys von OnePlus und Oppo gilt. So ist die Smartphone-Rubrik auf der deutschen Website von OnePlus aktuell gar nicht verfügbar. Momentan ist die Lage unübersichtlich, die Chinesen dementieren gegenüber The Verge noch halbherzig. Doch nach Lage der Dinge ist in Deutschland und in weiteren Ländern Schluss für OnePlus.

Das sind die Themen von TechTäglich am 28. März 2023:


Autor: Jörg Heinrich

Jörg Heinrich ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

Anzeige