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Umzugspläne
Accenture Interactive will in London ein Gebäude für alle Töchter finden

Um den Austausch der Töchter in London zu stärken, will Accenture Interactive alle in einem Gebäude zusammenbringen. Das zu finden, ist allerdings nicht ganz einfach.

Text: Anonymous User

4. Juli 2019

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Accenture Interactive will alle seine Londoner Agenturen in einem Gebäude bündeln und sucht dafür nun geeignete Räumlichkeiten. Dieser Schritt ist laut Anatoly Roytman, Senior Managing Director für Europa, Afrika, den Nahen Osten und Lateinamerika, ein wichtiger Teil dessen, was für die kommenden sechs Monate geplant sei.

"Ich möchte einen Platz finden, wo Menschen zusammensitzen können. Das ist superwichtig, weil sie neue Ideen entwickeln, wenn sie zusammen arbeiten, zusammen sitzen und zusammen Spaß haben", zitiert das Online-Portal Campaign Roytman. So könnte man die unterschiedlichen Skillsets nutzen, um bessere Arbeiten für die Kunden abzuliefern. Auch die Kunden würden derartige Zusammenschlüsse unterschiedlicher Kompetenzen gezielt nachfragen.

Allerdings gibt er zu, dass es in London eine Herausforderung sei, einen solchen Ort zu finden. Angesichts des starken Wachstums sei es auch unwahrscheinlich, dass dieser Ort auf Dauer ausreiche. 

Accenture Interactive kaufte im November 2016 Karmarama, eine der größten unabhängigen Agenturen. Im April schlüpfte zudem Droga5 unter das Accenture-Dach. Die Agentur hat zwar ihren Hauptsitz in New York, betreibt aber auch eine Niederlassung in London. Und auch die Designschmiede Fjord gehört in London zu Accenture.

Weitere Zukäufe plant Accenture Interactive in London aktuell nicht. "Ich kann nicht sagen, dass es noch eine Disziplin gibt, die uns fehlt", so Roytman gegenüber Campaign. Zwar sei nicht ausgeschlossen, dass man nochmal die Geldbörse öffne, um einige gute Leute zu übernehmen. Doch sei UK einer der ausgereiftesten Märkte für Accenture Interactive. 

In Dublin, Amsterdam und Brasilien arbeitet Accenture Interactive bereits mit der "Ein-Büro-für-alle"-Strategie. Laut Roytman funktioniert das unter anderem in Dublin "fantastisch."

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