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Apps für Werber: Digitale Helfer beim Planen und Organisieren

Werbers liebstes Spielzeug ist das iPhone, nach und nach holt das iPad auf. Welche Apps im Job helfen, stellt W&V Online in einer neuen Serie vor. Teil 1: Apps, die Planung und Organisation erleichtern.

29. April 2011

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Werbers liebstes Spielzeug ist das iPhone, die meisten wollen es nicht mehr missen - und nach und nach holt auch noch das iPad auf. Aber jenseits von Zeitvertreib mit "Angry Birds" und "Cut the Rope" sind die Geräte im Beruf äußerst nützlich - wenn sie die richtigen Werkzeuge drauf haben. Welche Apps Ihnen im Job helfen, stellt W&V Online in einer kleinen Serie vor.

Teil 1: Apps, die Planung und Organisation erleichtern

Kompakt Coach: Selbstmanagement (iPhone, 2,99 Euro)

Süddeutsche und Haufe haben gemeinsam diese App fürs iPhone entwickelt. Übungen im "Parcours" machen anschaulich, wie Sie sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen, Artikel vermitteln unter "Wissen" Methoden und am Ende überprüft der Nutzer in einem "Test", wie gut er sein Zeitmanagement im Griff hat. "Wissen" und "Parcours" sind gegliedert nach "Ordnung schaffen", "Aufgaben planen", "Zeitfresser besiegen" "Nein sagen" und "Ziele setzen".

Manche Tipps klingen fast schon ein bisschen nach Binse - tatsächlich aber vergessen wir oft genug, dass "wichtig und dringend" vor "dringend, aber nicht so wichtig" drankommt - egal, wie schnell Letzteres geht. Für Schussel und Jasager durchaus praktisch. Und selbst wer sich schon für meisterlich hält, kann hier durchaus noch ein paar Tricks entdecken.

Awesome Note (iPhone/iPad, 2,99 Euro)

War in der Selbstmanagement-App die Rede von To-Do-Listen? Hier finden Sie welche. "Awesome Note" kombiniert Notizbuch, Kalender, Aufgabenlisten. Alle Einträge lassen sich gut gliedern, in eigene oder vorgefertigte Ordner einsortieren, mit und ohne Alarm im Kalender platzieren, nach Dringlichkeitsstufe einordnen. Für Fotos ist auch Platz. Mit Google Docs und Evernote kann man "A Note" synchronisieren, Notizen verschicken klappt mit Bluetooth.

Praktisch für alle, die Wichtiges gern schriftlich festhalten und ihre Aufgaben strukturieren, dann aber den Zettel verlieren, auf dem alles steht. Ästheten, die ihr iPad lieben, haben nun ein Argument mehr, sich nie mehr davon zu trennen. Und wer frei nach Werbelegende Walter Lürzer seine Inspiration unterwegs findet statt am Schreibtisch, kann sie gleich in "A Note" aufschreiben.
Hinweis: Die Gratis-App "Awesome Note lite" erlaubt leider nur zehn Einträge - für erst gemeinte Aufgabenlisten ist das zu wenig.

iFee (iPhone/iPad, 1,59 Euro)

Für Freiberufler, vor allem für freie Designer und Grafiker, ist der Honorarrechner "iFee" äußerst hilfreich: Eine schnelle Kalkulation für potenzielle Auftraggeber ist anhand verschiedener Parameter fix erstellt. Flyer oder Logo, Abzeichen oder Zündholzschachtel: Je nachdem, was entwickelt werden soll, errechnet "iFee" den empfohlenen Nettopreis für das Angebot, abhängig vom Stundensatz. Zur Feinjustierung dienen Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und die Nutzung des gestalteten Werbemittels - etwa nach Region und Dauer des Einsatzes. Stundensatz und Währung kann man in den Einstellungen festlegen, dann müssen die Angaben nicht jedes Mal korrigiert werden. Entwürfe, die der Kreative regelmäßig anbietet, speichert er als Favorit.

Einfach, übersichtlich und leicht zu bedienen. Praktisch für alle, die frei arbeiten.

Docs to Go (iPhone/iPad, 13,99 Euro)

Dokumente mit dem Rechner austauschen und Office Formate bearbeiten und ansehen, die das iPad sonst nicht lesen kann, das erlaubt "Docs to Go". Wer sowohl unterwegs als auch im Büro und daheim arbeitet, kommt nicht ohne eine solide Austausch-App zurecht, schon allein die verschiedenen Dokument-Stadien und Office-Versionen führen sofort zu Chaos. Das Programm steltl Powerpoint-Präsentationen dar; in Excel und Word lassen sich die Dokumente auch ändern und überarbeiten, sogar neu erstellen. Ist dafür leider relativ teuer. Schön: Die Synchronisation mit dem Computer (auf dem "Docs to Go" installiert sein muss) funktioniert einfach per WLAN (innerhalb desselben WiFi-Netzes).

Teamviewer (iPhone/iPad, gratis für den privaten Gebrauch; Teamviewer Pro 79,99 Euro)

Nie wieder ohne Rechner sein zu müssen: Des einen Traum ist des andern Alptraum. Für Erstere wurde diese App erfunden. Wer direkt von unterwegs auf seinen (eingeschalteten) Rechner jederzeit Zugriff haben muss, der legt sich statt "Docs to Go" gleich den "Teamviewer" zu. Relativ leicht einzurichten, kommt man mit einer eindeutigen Registrierungsnummer direkt auf das heimische Desktop.Teamviewer muss aber auch dort installiert werden.

Die Steuerung der Programme ohne Maus via iPad ist gewöhnungsbedürftig, per iPhone sogar ziemlich sinnlos. Aber wer einmal den Bogen raus hat und dazu neigt, immer genau die falschen Unterlagen mit sich herumzuschleppen, der wird mit "Teamviewer" glücklich. Die Tasten, die eine iPad-Screen-Tastatur nicht bietet (Tabulator, Apfel, alt ...), werden oben eingeblendet. Einschränkungen drohen lediglich von mangelnder Geschicklichkeit oder schwacher Internet-Verbindung.

Auf welche Apps können Sie nicht verzichten? Mailen Sie's uns!

Alles rund ums iPad finden Sie in unserem Special.

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