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Work Culture
Arthur Sadoun: "Publicis wird nicht zur Zoom-Company"

Der Publicis-CEO hat per Video erklärt, wie die neue Arbeitskultur nach Corona aussehen soll. Die überraschendste Information dabei war: 60 Prozent aller Publicis-Angestellten sind Single oder leben allein. 

Text: Anonymous User

1. Oktober 2020

Publicis-CEO Arthur Sadoun spricht in einer Videobotschaft zu seinen 84.000 Mitarbeitern
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Publicis-Group-CEO Arthur Sadoun hat seinen 84.000 Mitarbeitern in aller Welt eine Video-Nachricht in ihre Home Offices geschickt. Von der Publicis-Niederlassung in Chicago aus erklärte er, wie sich die französische Agentur-Holding das Arbeitsleben nach der Pandemie vorstellt. Die wichtigste Aussage lautet: "Publicis wird nicht zum Zoom-Unternehmen". Doch auch eine hunderprozentige Präsenzpflicht will Sadoun seinen Mitarbeitern für die Zeit nach Corona vorschreiben. Sobald ein Impfstoff entwickelt und distribuiert ist, sollen alle Mitarbeiter an ihre Schreibtische zurückkehren und den größten Teil ihrer Arbeit von ihren Büros aus erledigen. Remote Work und Marcel sollen dennoch zu einem integrativen Teil der Arbeitskultur werden. "Wir haben alles ausgeschöpft, was das Arbeiten von zuhause aus einen lehren könne", so Sadoun. Jetzt hoffe man auf einen Impfstoff, so dass jeder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren, um gemeinsam an etwas zu arbeiten, das größer sei als man selbst.

Solange die Pandemie noch anhält. gebe es laut dem Publicis-CEO aber keinen "One Size Fits All"-Ansatz. Dafür seien die Auswirkungen der Pandemie in verschiedenen Ländern zu unterschiedlich. So würden in China inzwischen alle Mitarbeiter wieder an ihren Arbeitsplätze in den Agenturen arbeiten. In Europa sei es jeder fünfte Mitarbeiter, in den USA hingegen nur drei Prozent. Darüber hinaus seien auch die Lebensumstände der Angestellten divers: 60 Prozent aller Angestellten seien Single oder würden alleine leben, 25 Prozent haben junge Kinder und 30 Prozent sind unter 30. Gerade bei den Jüngeren hätte Publicis die Verpflichtung, sicherzustellen, dass sie nicht unsichtbar würden, sondern eine Möglichkeit erhielten, ihre Karrieren zu entwickeln. 

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Autor: W&V Redaktion

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