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Nach fast 20 Jahren
BBDO pitcht nicht mehr um die Postbank

Vier Agenturen haben es ins Finale um den Etat der Postbank geschafft. Wie BBDO-Marketingchef Sebastian Schlosser bestätigt, pitcht die Networkagentur nicht mehr um ihren langjährigen Finanzkunden.

Text: W&V Redaktion

13. Mai 2020

Die Zentrale der Postbank in Bonn.
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Nach fast 20 Jahren ist Schluss für BBDO: Die Omnicom-Tochter wird den Etat ihres langjährigen Kunden Postbank abgeben, voraussichtlich noch diesen Sommer. Schätzungen zufolge fällt bei der Agentur damit ein siebenstelliges Umsatzvolumen weg. Die Corona-Krise dürfte es BBDO außerdem erschweren, Neugeschäft abzuschließen, um die fehlenden Einnahmen zu kompensieren.

Dennoch zeigt sich CMO Sebastian Schlosser zuversichtlich, das Loch durch schon zuvor gewonnene Neukunden ausgleichen zu können. BBDO konnte in der zweiten Jahreshälfte 2019 Etats wie Mercedes Benz (Corporate Design), WhatsApp oder Porsche Digital gewinnen, sowie Imperial Brands verteidigen, für das BBDO Germany global tätig ist.

Vier Agenturen sollen es ins Finale des Postbank-Pitches geschafft haben, unter anderem Philipp und Keuntje, die den Etat des Mutterkonzerns Deutsche Bank betreut, und GGH Mullen Lowe.


Autor: Marina Rößer

ist als Redakteurin im Agenturressort der W&V tätig. Die Diplom-Politologin hat viele Jahre in einem Start-Up gearbeitet und ist daher besonders fasziniert von innovativen Digitalthemen und kreativen Marketingstrategien. Ihre eigene kreative Seite lebt sie beim Kochen und Fotografieren aus und bringt sich zudem Designthemen bei.

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