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Pitch-Entscheidung
BBH kann Barclays-Etat verteidigen

Der langjährige Etathalter setzte sich im Pitch gegen namhafte Konkurrenz durch. Er soll nun den Finanzdienstleister bei einer Umpositionierung im Markt unterstützen.

Text: W&V Redaktion

18. März 2019

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Im Wettbewerb um den rund 60 Millionen Pfund schweren Werbeetat des britischen Finanzunternehmens Barclays ging einmal mehr Bartle Bogle Hegarty London (BBH) als Sieger hervor, wie der Branchendienst The Drum als erster meldete. Die zu Publicis gehörende Agentur betreut das Unternehmen bereits seit 2001.

Angetreten waren zu dem Pitch auch Abbot Mead Vickers BBDO, Mother sowie die Schwesteragentur Publicis London. Wie es heißt, will sich Barclays im Markt umpositionieren. Erste Arbeiten hierzu sollen in den nächsten Monaten gelauncht werden.

Eine Neuausrichtung hatte es Mitte vergangenen Jahres bereits im Marketing des Finanzdienstleisters gegeben. Die langjährige Head of Media, Nicole Shepherd-Banks, hatte das Bankhaus verlassen und war zur Londoner Digitalagentur Analog Folk gewechselt. Ihr Nachfolger wurde Thomas Green, der davor für die WPP-Tochter Maxus arbeitete.

Schon kurz nach dem Wechsel wurde der Mediaetat neu vergeben: Nach einer dreijährigen Zusammenarbeit mit Maxus wanderte der Topf zu OMD. Außerdem wurde der Kreativetat für das Kreditkartengeschäft von Barclaycard überraschend von Iris und AKQA abgezogen und an Droga5 vergeben.

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