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Maske auf!
Belly massakriert Corona-Masken für den guten Zweck

Der Kampf um den Infektionsschutz wird erbittert geführt. Dabei geht es auch mit Humor, findet die Agentur Belly. Mit Partnerfirmen hat sie diesen provokanten Aufklärungsspot produziert.

Text: W&V Redaktion

2. März 2021

Ja, mach die Maske tot.
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Die Pandemie bestimmt unser Leben nun seit genau einem Jahr. Aber trotz Lockdowns und Impfstoff kann von Entspannung nicht die Rede sein. Ein Symbol, das uns tagtäglich daran erinnert, ist der omnipräsente Mund-Nasen-Schutz. Manche lieben ihn, weil sie den ganzen Winter über kein bisschen Schnupfen bekommen haben. Andere würden ihn am liebsten in Stücke reißen oder ihm noch Schlimmeres antun. Aber nützt ja nichts.

Brancheninitiative

Die in Düsseldorf - der Stadt des Verweilverbots! - ansässige Kreativagentur Belly hat die allgemeine Stimmungslage zum Anlass genommen, mit einem eigenen Film zum Durchhalten aufzurufen. Der Spot steckt voller Humor und ist absolut empathisch. 

In Kooperation mit der Filmproduktion The Beauty Aside, die seit Gründung eng mit Belly kooperiert, der Postproduktion We Fade To Grey, Mokoh Music, dem Büro Bloock Webdesign, RamaGeissler Management und dem Regisseur Jan Stollberg haben die Alexandros Antoniadis, Martin Venn, Isa Prahl und Daniel Scheuch von Belly kurzerhand die Initiative ergriffen und das Werk auf eigene Kosten umgesetzt. "MaskSaker" lebt die Gewaltfantasien der Menschen kompromisslos aus, nur um am Schluss doch zum Tragen der Maske aufzurufen.

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Eine eigens entwickelte Website informiert zum Thema. Auch hier: können die Nutzer*innen Agressionen ablassen und wie bei dem legendären Computer-Spiel "Space Invaders" Masken und Viren abschießen. Die Frustmaschine läuft!

"Wir finden, dass man in dieser Krise auch mal Wut im Bauch haben darf. Das ist total menschlich", sagt Aleco Antoniadis, Co-Founder & Creative Partner von Belly: Deshalb wollten sie dem Frust ein Ventil geben. "Und weil Humor bekanntlich immer hilft, haben wir diese Initiative gestartet. Wir bilden ab, was viele von uns aktuell denken und fühlen – verbunden mit der optimistischen Botschaft, dass alles gut wird."

Der Film ist auf sozialen Plattformen zu sehen wie YouTube, Instagram und Facebook.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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