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Neue Firma
Butter gründet Agentur für Employer Branding

Butter People soll Unternehmen, Verbänden und Institutionen helfen, sich im Personalmarkt zu positionieren. Jochen Huppertz wird die Tochter der inhabergeführte Kreativagentur Butter führen. Er kommt von Havas.

Text: W&V Redaktion

3. Mai 2021

Jochen Huppertz war von 2003 bis 2005 schon einmal bei Butter beschäftigt.
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Butter geht mit einer Spezialagentur für Employer Branding und markenbasiertes HR Consulting an den Start. Die Geschäfte von Butter People führt Jochen Huppertz, der auch Anteile hält. Huppertz war bereits von 2003 bis 2005 bei Butter tätig, man kennt sich also. Zuletzt war Jochen Huppertz allerdings bei Havas beschäftigt, für die er die Employer-Branding-Aktivitäten in Deutschland aufgebaut hat. Davor arbeitete er in führender Position für Castenow und XEO.

Butter People soll Unternehmen, aber auch Verbände und Institutionen dabei unterstützen, sich für den Personalmarkt zu profilieren. "Wir machen das Gute bei Arbeitgebern sichtbar", sagt Huppertz, mit Strategie, Beratung und Kommunikation. Dafür wird die neue Firma eng mit der Mutteragentur zusammenarbeiten, weshalb Butter People auch in die Kronprinzenstraße in Düsseldorf-Bilk zieht, wo Butter sitzt.

Nicht alle brauchen alles

Das Credo der Agentur: "Jede Organisation benötigt Employer Branding. Nur brauchen nicht alle alles, nicht jeder eine Multichannel-Recruitingkampagne oder kistenweise Strategiepapiere", sagt Jochen Huppertz. Man müsse verstehen, wo die Bedürfnissen liegen.

Die Butter-Chefs freuen sich auf den Neuanfang. "Jochen ist der ideale Partner, um das Thema für unsere Bestands- wie Neukunden erfolgreich zu machen", sagt Oliver Lehnen, Inhaber und Geschäftsführer der Agentur. "Neben seiner langjährigen Expertise bringt er vor allem auch den unternehmerischen Antrieb mit, um Butter People unter den führenden Employer-Branding-Agenturen zu etablieren." Das sei das Ziel.

Employer Branding hat sich für viele Agenturen zum Erfolgsfaktor entwickelt, jedenfalls vor der Covid-19-Pandemie. Das hängt mit dem Fachkräftemangel in der Bundesrepublik zusammen, bedingt durch den demographischen Wandel, und den gestiegenen Ansprüchen der jungen Arbeitnehmer:innengeneration. Castenow in Düsseldorf zum Beispiel, für die Huppertz als Geschäftsleiter unterwegs war, hat sich im Laufe der Jahre ganz darauf spezialisiert. Bekannt sind ihre Recruiting-Kampagnen für die Bundeswehr.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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