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Media-Pitch
Carat und Mindshare bangen um weltweite Media-Etats von Diageo

Diageo ruft zum Pitch: Für sämtliche Spirituosenmarken werden die Etats für Mediaplanung und -einkauf überprüft. Für die Altbetreuer Carat und Mindshare beginnt das große Zittern.

Text: Anonymous User

9. September 2019

Zu den Diageo-Brands gehört beispielsweise Smirnoff.
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Alarmstufe Rot bei den Mediaplanern für Diageo: Die Spirituosenmarke schreibt ihren weltweiten Etat für Mediaplanung und -einkauf neu aus. Es sei in der Branche gelebte Praxis, einen derart großen Media-Etat alle paar Jahre zu überprüfen, heißt es von Unternehmensseite. Von potenziellen Bewerbern erwartet der Produzent von Marken wie The Guiness, Smirnoff, Gordon's und Johnny Walker, dass sie in Sachen Media-Planung und datengestützter Werbeplatzierungen auf dem allerneuesten Stand sind, sagte eine Sprecherin dem Marketing-Portal The Drum.

Zudem müssen sich die neuen Agenturpartner an Diageos strikte Richtlinien für Markensicherheit und an die Trusted-Marketplace-Programme halten, die 2017 eingeführt wurden. Diese sollen sicherstellen, dass die Spirituosen-Brands das bestmögliche Ergebnis für ihre Media-Platzierungen erhalten. Und schließlich müssen die Mediaplaner Marketing-Chefin Syl Saller auch noch Diversity-Statistiken vorlegen. Denn der Diageo-Frau ist wichtig, dass Agenturen, die für ihr Unternehmen arbeiten, den Anteil an Frauen im Top-Management verbessern.

Seit dem Jahr 2016 wird ein Großteil des Media-Geschäfts von Diageo von der Dentsu-Aegis-Tochter Carat betreut. Konkret arbeitet die Agentur in den Regionen Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Südostasien auf dem Etat. In Indien und Südafrika liegt zeichnet derzeit Mindshare für Media verantwortlich.

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