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Neue Agentur
Conteam-Nachfolger Call Toni gewinnt VW-Etat

Anfang April hatte sich die Mainzer Agentur Conteam in zwei Teile aufgespalten: Der Löwenanteil wurde von der Nachfolgeagentur Call Toni übernommen. Die verbucht jetzt einen spektakulären Etatgewinn.

Text: W&V Redaktion

23. April 2020

Call-Toni-Gründer Uwe Klöck freut sich über den VW-Etatgewinn.
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Uwe Klöck, bisher geschäftsführender Gesellschafter der Mainzer Conteam-Gruppe, hat mit Nicole Lamby-Czerwenka (bisher Conteam Sales) und Wilma Haeusler (bisher Wilma Agency) die Agentur Call Toni aus der Taufe gehoben.

Die neue Agentur hat nach einem Pitch gleich zum Start einen überraschenden Neugeschäfts-Erfolg erzielt: Sie übernimmt bei Volkswagen ab sofort das gesamte Handelsmarketing für den deutschen Markt. Bei der Ausschreibung hat sich Call Toni gegen den bisherigen Etathalter, die DDB-Tochter Kapacht, durchgesetzt.

Die Agentur soll bei der digitalen Transformation der 2000 VW-Händler hierzulande helfen. "Für die Handelsbetriebe ist die Digitalisierung eine echte Herausforderung", sagt Agenturchef Klöck. "Knappe Personal-Ressourcen, häufig unzureichendes Digital-Know-how, überschaubare Budgets: Soll das Ganze dann noch intelligent über alle denkbaren Kanäle ausgesteuert und getrackt sowie Realtime optimiert werden, ist das selbst für große Handelsgruppen eine Herkulesaufgabe."

Conteam hatte in den vergangenen Jahren das Opel-Handelsmarketing betreut. Die neue Agentur Call Toni beschäftigt jetzt 55 Mitarbeiter an den Standorten Mainz und - neu hinzugekommen - Wolfsburg. Die Mitgründerin Wilma Haeusler war früher unter anderem als Client Service Director für die Argonauten und Scholz & Friends tätig. Später verantwortete sie als geschäftsführende Gesellschafterin die Moccamedia-Tochter Moccatactic.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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