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Kreation des Tages
Das Ei, das kein Huhn tötet

Das französische Hühnereier-Startup Poulehouse verspricht den Verbrauchern, seine Hühner bis zu ihrem natürlichen Tod am Leben zu lassen. Der Kampagnenfilm dazu erinnert ein wenig an die alte "Moorhuhn"-Optik.

Text: W&V Redaktion

14. November 2019

Hühner, die nicht mehr produktiv sind, werden in der Eierindustrie "entsorgt".
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In der industriellen Tierhaltung werden Tiere nicht alt. Legehennen haben bereits mit etwa 18 Monaten den Zenit ihrer Eierproduktion erreicht und werden dann "entsorgt", sprich getötet. Dabei könnten Hühner locker sechs Jahre und älter werden. Doch leider ist unsere Nutztierhaltung auf Wirtschaftlichkeit ausgelegt – das einzelne Individuum spielt kaum eine Rolle.

Anders bei der französischen Eiermarke Poulehouse. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, Hühner bis zu ihrem natürlichen Tod aufzuziehen und zu versorgen. Ein Kampagnenfilm soll das Engagement des Eierproduzenten verdeutlichen.

Er zeigt die schreckliche Realität der Eierindustrie. Dabei folgen die Zuschauer einer Gruppe junger Hühner, die ihr Bestes tun, um ein älteres Huhn, dessen Eierproduktion bereits zurückgegangen ist, vor dem tragischen Schicksal zu retten, das es erwartet.

Eine fiktive aber bewegende Geschichte, die die Konsumenten dazu bringen soll, die Art und Weise, wie sie essen, zu hinterfragen und zu ändern. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der französischen Agentur Brand Station.

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Autor: Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.

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