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Nach nur einem Jahr
DDB Berlin künftig ohne Kreativchef David Mously

David Mously bildet bisher mit Jan Harbeck die kreative Doppelspitze bei DDB Berlin. Wie die Agentur bestätigt, wird er nun aber bald gehen. Offiziell im besten Einvernehmen. Aber man hört auch anderes.

Text: W&V Redaktion

2. Oktober 2019

Seit über 15 Jahren sind David Mously (r.) und Jan Harbeck ein eingespieltes Team. Jetzt geht Mously. Und Harbeck bleibt.
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Erst vor gut einem Jahr kamen David Mously und Jan Harbeck als neues kreatives Spitzenduo zu DDB Berlin. Die beiden sind ein bewährtes Team und arbeiten seit mehr als 15 Jahren eng zusammen. Im vergangenen Jahr kamen sie von Jung von Matt/Havel.

Nun sollen sich ihre Wege aber überraschend trennen. Wie DDB bestätigt, wird David Mously die Agentur bald verlassen, wohl spätestens bis zum Jahresende. Offiziell geht er im besten Einvernehmen: Er wolle einfach mal etwas Neues machen.

In Berlin hört man aber auch anderes: Mously soll nicht das beste Verhältnis zu Voltage-CEO Toby Pschorr gehabt haben. Pschorr ist als Chef der hauseigenen Customized Agency für die weltweite Betreuung des Schlüsselkunden VW verantwortlich. Schon seit 2012 betreut er den Autokunden bei DDB. Drei Jahre später übernahm er als Global Business Director den Lead des globalen VW-Etats.

Neben dem scheidenden Mously wird DDB Berlin geführt von Susanne Plümecke, Jan Harbeck, Toby Pschorr und Kathrin Jesse. (cob/mw)

Voltage-CEO Toby Pschorr verantwortet von Berlin aus den weltweiten VW-Etat.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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