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Kampagne
Der AvD nimmt den ADAC aufs Korn

Mit einer provokativen Kampagne reagiert der AvD auf die Preiserhöhung des Wettbewerbers ADAC. Denn dessen Mitglieder müssen seit kurzem tiefer in die Tasche greifen. Kreiert hat den Auftritt FJR.

Text: W&V Redaktion

7. August 2020

Vergleichende Werbung ist bei uns nach wie vor eher selten. AvD geht damit in die Offensive.
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Schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren und mit provozierenden Motiven Aufmerksamkeit erzeugen - das kennt man vor allem vom Autovermieter Sixt. Doch auch andere Marken nutzen diesen Ansatz. Aktuell hat der Automobilclub von Deutschland (AvD) eine Kampagne in Print und Online sowie in den sozialen Medien laufen, die den großen Wettbewerber ADAC auf die Schippe nimmt. Dessen Mitglieder müssen seit kurzem einen höheren Beitrag zahlen. Umgesetzt wurde der Auftritt von der Münchener Agentur Fahrnholz, Junghanns, Raetzel (FJR) - die im übrigen in der Vergangenheit immer wieder mal für Sixt aktiv wurde.

Aktuell gibt es drei Motive. Eines zeigt einen Geldtransporter im ADAC-Gelb als neues Servicefahrzeug, ein anderes einen gelben Crashtest-Dummy mit dem Hinweis, eben nicht der "Dummy" zu sein und zum AvD zu wechseln. Das dritte Motiv präsentiert einen etwas üppig gewordenen "gelben Engel". Was alle eint: Sie arbeiten mit einem direkten Preisvergleich beziehungsweise stellen die Beitragssätze nebeneinander. Weitere Motive sind bereits in der Planung.

Der AvD stichelt gegen den großen Wettbewerber.


Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.

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