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Neustart
Design-Agentur KW43 firmiert künftig als Grey Design

Das Network bindet seine Design-Unit künftig stärker ein, richtet sie neu aus und gibt ihr einen neuen Namen. Die Agentur Grey stärkt damit auch ihre Dachmarke. Für die Neuausrichtung zeichnet ECD Patrick Reichert-Young.

Text: W&V Redaktion

8. Oktober 2021

Dreiergespann: Jan-Philipp Jahn (l.), Francisca Maass, Patrick Reichert-Young
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Die Design-Tochter von Grey Germany, KW43 Branddesign, heißt ab sofort Grey Design. Die Network-Agentur will damit klar machen, dass Grey wirklich integriert arbeitet. Außerdem stellt sie sich neu auf und bietet ihren Kunden künftig Markenentwicklung, Branding, Corporate Design, Data-driven Design sowie AI Co-Creation an.

"Ich bin ein bekennender Gegner von Silos, weil sie unsere wichtigsten Synergien verschwenden. Kunden wie Grohe, Deichmann oder Lidl setzen die Design-Expertise selbstverständlich voraus. Sie erwarten aber auch das konsequente Verständnis in allen Leistungsbereichen von Grey. Der Schulterschluss von Design und Kommunikation ist im Sinne der kreativen Markenführung ein absolutes Muss", sagt CEO Jan-Philipp Jahn. Selbstverständlich aber stehe Grey Design auch weiterhin Kunden zur Seite, die sich eine reine Design-Expertise wünschten.

KW43 war eine Erfolgsgeschichte

Gegründet wurde KW43 Branddesign als Design-Unit von Grey 1998 mit Sitz in Düsseldorf. Sie hat unter ihrem langjährigen Agenturchef Rüdiger Götz über die Zeit etliche Awards gewonnen, im Jahr 2019 sogar die Auszeichnung als "Red Dot Agency of the Year". Götz wechselte im vergangenen Jahr zur Peter Schmidt Group nach Hamburg.

Setdem Grey in Hamburg ein Büro eröffnet hat, gibt es auch dort ein Design-Team. Patrick Reichert-Young, ECD Grey Design, leitet es. Er hat jüngst fünf Kolleg:innen eingestellt, die eng mit Düsseldorf zusammenarbeiten. Reichert-Young ist selbst ein vielfach mit Awards ausgezeichneter Designer, Buchautor und Dozent für Storytelling und Markenentwicklung. Vor seinem Wechsel zu KW43 war er Head of Corporate Design bei der Düsseldorfer Agentur Bobby & Carl, die inzwischen aufgelöst wurde.

Zum Jahreswechsel 2020/2021 folgte Reichert-Young Greys Kreativchefin Francisca Maass vom Rhein an die Elbe. Er ist maßgeblich an der Neuausrichtung von Grey Design beteiligt und verantwortete gemeinsam mit den Kreativ- und Strategieteams von Grey bereits diverse Neukunden- und Pitchgewinne. 


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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