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Nachwuchs-Werbefilmpreis
Die Porsche Awards werden umgekrempelt

Auch ohne Corona hätte der Porsche Award in diesem Jahr eine Pause eingelegt. Im kommenden Jahr geht er dagegen wieder mit vollem Elan und vor allem mit drei neuen Kategorien an den Start. 

Text: W&V Redaktion

31. Juli 2020

Drei statt zwei Kategorien: Der Porsche Award wird umgebaut.
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Mit dem Porsche Award belohnen die Filmakademie Baden-Württemberg (FABW) und der NFTS – National School of Film and Television alljährlich besonders gelungene Werbefilme junger Nachwuchs-Regisseure. Im November 2019 fand in London die bislang letzte Preisverleihung statt, im laufenden Kalenderjahr hat der Porsche Award dagegen planungsgemäß Pause. Diese wurde genutzt, um für 2021 eine ganze Reihe von Veränderungen vorzunehmen. Erste Änderung: Zur Neuauflage im kommenden Jahr erhält der Porsche Award den Zusatz FOR YOUNG TALENTS IN ADVERTISING, um den Wettbewerb internationaler auszurichten. Und während bislang lediglich die beiden Kategorien Mobility und Classical existierten, werden es im kommenden Jahr deren drei sein. 

Drei komplett neue Kategorien 

Mobility und Classical gehören dabei ab sofort der Vergangenheit an, dafür wurden drei gänzlich neue Kategorien ins Leben gerufen. In der Kategorie "Short Advertising Content" werden alternative Werbeformate wie Trailer, Apps, VR- oder AR-Projekte, Mockumentaries, Games, Shwcases oder auch klassische Werbespots mit bis zu 60 Sekunden Länge ausgezeichnet. In der zweiten Kategorie namens "Long Advertising Content" finden Branded Shorts oder werbliche Kurzfilme bis zu zehn Minuten Länge ihren Platz und in der dritten Kategorie "Driven by Dreams" können Filme und Formate eingereicht werden, die uns, so die Filmakademie, "von einer besser Welt träumen lassen." Darunter versteht die Akademie thematisch beispielsweise Projekte mit Appell-Charakter in den Bereichen Umweltbewusstsein oder Nachhaltigkeit, Social Spots und ähnliches. Alle eingereichten Beiträge, egal welcher Kategorie, müssen eine Kommunikationsleistung mit "Bezug zu einem Produkt, einer Marke, einem Absender, einer Institution oder vergleichbaren Einrichtungen" vermitteln.

Die Preisvergabe finden im kommenden Jahr am 22. April in Ludwigsburg an der Filmakademie statt. Die drei Gewinner der von einer internationalen Jury ausgewählten Trophäen erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 4911 Euro. Die Einreichfrist für den Wettbewerb startete gestern und endet am 30. November des laufenden Jahres.                

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