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Studie
Diese US-Agenturen haben die höchste Burnout-Rate

Über die Hälfte der amerikanischen Werber leidet an Burnout wegen ihres Jobs. Das ist das Ergebnis einer Studie der App Fishbowl, die auch untersuchte, welche Agenturen die höchste Burnout-Rate haben. 

Text: W&V Redaktion

29. Oktober 2019

Fishbowl will den Austausch zwischen Kollegen innerhalb einer Branche fördern.
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Die meisten US-amerikanischen Werber fühlen sich ausgebrannt. Zumindest besagt dies eine Umfrage der Business-Networking-App Fishbowl. 65 Prozent der 1.875 Befragten bejahten die Frage, ob sie aktuell an einem Burnout leiden. Damit übertrifft die Werbebranche gestresste Lehrer (58 Prozent) und sogar die berüchtigten Unternehmensberater (55 Prozent). 

Fishbowl machte sich außerdem die Mühe, ein Burnout-Ranking der einzelnen Agenturen zu erstellen. Den Negativrekord hält hier McCann mit einer Burnout-Rate von 77 Prozent. Allerdings wurden auch nur 100 Mitarbeiter befragt. Für McCann arbeiten jedoch 2000 Personen in den USA. Außerdem ist generell davon auszugehen, dass die App besonders bei denjenigen beliebt ist, die an Stresssymptomen leiden, so dass die Testergebnisse entsprechend ausfallen.

Auf dem zweiten Platz landet Ogilvy mit alarmierenden 72 Prozent - dicht gefolgt von Grey (68 Prozent). Schlecht schneidet ebenfalls die Werbeagentur Edelman ab. Dort beträgt der Anteil der Ausgebrannten 64 Prozent. Bei FCB sind es 58 Prozent. 

Die laut der Studie arbeitnehmerfreundlichste Agentur ist BBDO mit einer Burnout-Rate von "nur" 56 Prozent.

Hier geht es zur Original-Studie.

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