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Kreation des Tages
Dieser Spec Spot rüttelt zum Weltwassertag auf

Anlässlich des Weltwassertags regen Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg dazu an, über die Folgen von Wassermangel nachzudenken. Ihr Spec Spot enthält einen Schockmoment.

Text: W&V Redaktion

20. März 2019

Mit drastischen Bildern gegen den globalen Wassermangel.
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Am Anfang des Videos deutet kaum etwas auf dessen aufrüttelnde Botschaft hin: Ein Sprungturm ragt in den wolkenlosen Himmel. Monotones Plätschern vermischt sich mit dem Wirrwarr aus Kinderstimmen - Freibadatmosphäre.

Ein Mädchen erscheint auf dem Zehn-Meter-Brett und blickt schüchtern in die Tiefe. Während die Kamera auf das Gesicht zu fährt, driftet der Sound ins Bedrohliche. Das Kind springt, die Einstellung wechselt in die Supertotale - und dem Zuschauer gefriert das Blut in den Adern. Denn: Im Becken befindet sich kein Wasser.    

Die Filmstudenten senden mit dem 30-sekündigen Spec Spot, welcher am Ende auf den UN-Ableger "UN-Water" verweist, eine deutliche Botschaft. Passend zum Motto des diesjährigen Weltwassertags "Leaving no one behind", verbildlicht der Spot von Regisseur Mario Dahl eine traurige Tatsache: Täglich sterben Kinder an den Folgen von Wassermangel. Im Durchschnitt alle 90 Sekunden eines.

Sehen Sie hier den Spot:

Bericht: Wassermangel ist nicht nur ein Problem der Dritten Welt

Der Fokus des diesjährigen Weltwassertags wird auf benachteiligte Gruppen, wie zum Beispiel Kinder gelegt. Unter www.worldwaterday.org wird auch über die oftmals lebensbedrohlichen Umstände für Frauen, Flüchtlinge, Indigene oder Menschen mit Behinderung informiert.

Der ebenso jährlich im März herausgegebene Weltwasserbericht zeigt auf, dass Wassermangel keinesfalls nur ein Dritte-Welt-Problem darstellt: bereits 2050 könnte die halbe Weltbevölkerung direkt davon betroffen sein.

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