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Neu-Positionierung
Diva-e will mehr Verantwortung

Diva-e, die viertgrößte deutsche Digitalagentur, ­positioniert sich neu als Transactional Experience Partner.

Text: W&V Redaktion

18. April 2019

Der Integrationsprozess ist abgschlossen, sagt CEO Axel Jahn.
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Diva-e, die viertgrößte deutsche Digitalagentur (2017), positioniert sich um. Die rund 700-köpfige Gruppe versteht sich nunmehr als Transactional Experience Partner (TXP). Diva-e will nach eigenen Worten Marktführer wie Hidden Champions ­unterschiedlicher Branchen bei der Planung, Umsetzung und ­Optimierung ihrer digitalen Produkte und Online-Verkaufskanäle unterstützen. Der Fokus liegt darauf, digitale Erlebnisse zu schaffen, die Kunden begeistern und Unternehmen nachhaltig geschäftlich voranbringen.

Für CEO Axel Jahn eine folgerichtige Weiterentwicklung der Gruppe. Vor vier Jahren, im Jahr 2015, schlossen sich sechs etablierte, inhabergeführte Agenturen zur Diva-e zusammen. Vorausgegangen war eine neunmonatige Kennenlernphase, in der die Rahmen­bedingungen für den bevorstehenden Integrationsprozess geklärt wurden. Das Ergebnis war eine 80-seitige Dokumentation. Rund drei Jahre später, sagt CEO Axel Jahn, sei dieser Prozess so gut wie abgeschlossen. Ohne dass die Gruppe, hinter der als Finanzier der Private-Equity-Fonds Emeram steht, einen Kunden verloren hätte. Im Gegenteil: die Gruppe wuchs. Zuletzt, das heißt von 2016 auf 2017, legte sie um gut 28 Prozent beim Umsatz zu. Und hat zudem ihr Angebot ausgebaut.

Lösungen aus einer Hand

"Die Digitalbranche befindet sich in einem nie dagewesenen Umbruch, der ein hohes Potenzial, aber auch viele Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringt. Grund dafür ist die hohe ­Geschwindigkeit, in der sich das Such- und Kaufverhalten von Kunden ändert, neue Vertriebs- und Marketingkanäle an Relevanz gewinnen sowie neue technologische Möglichkeiten entstehen", sagt Axel Jahn. Daher auch habe die Gruppe mit der Ergänzung ­des Portfolios um den SEO-Spezialisten One Advertising und der Adtech von Intelliad ihre Kompetenzen in Sachen Technologie, KI und Automatisierung gestärkt. Man könne nunmehr ganzheitliche digitale Marketinglösungen für Unternehmen bieten, mit denen sie in einer zunehmend herausfordernden digitalen Welt wettbewerbsfähig seien.

Das, so die Überzeugung des Managements, gelingt am besten, wenn die Agentur nicht nur auf Projektbasis arbeitet, sondern ­gemeinsam mit dem Kunden Verantwortung für ein komplettes Produkt übernimmt, also ganzheitlich arbeitet. Dazu gehört auch die Übernahme beispielsweise von Hostingaufgaben sowie kontinuierliche Pflege und Optimierung von E-Commerce-Channels. Dann nicht auf Basis einer aufwandsbezogenen Vergütung, sondern auf Basis eines Abo-Modells. In Nordamerika, so Axel Jahn, sei das ein großer Trend. Immer mehr Kunden kauften bei Dienstleistern die Gesamtverantwortung für komplette Produkte. Erste Erfahrungen mit diesem Angebot konnte die Agentur bereits mit Kunden wie dem MVV sammeln.

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