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ADC
Dörte Spengler-Ahrens will Präsidentin werden

Dem Art Directors Club für Deutschland könnte künftig eine Frau vorstehen. Die Kreative Dörte Spengler-Ahrens tritt für das Sprecherinnenamt im Präsidium an, wie sie jetzt bestätigt. Ihr Programm verrät sie allerdings noch nicht.

Text: W&V Redaktion

18. September 2020

Dörte Spengler-Ahrens vertritt Deutschlands Kreativbranche ab 1. Oktober auch international.
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Es lag auf der Hand und W&V hatte es längst vermutet: Dörte Spengler-Ahrens, Kreativchefin und Partnerin von Jung von Matt/Saga in Hamburg, bewirbt sich als Sprecherin des ADC-Präsidiums. Heinrich Paravicini, derzeit beim Art Directors Club Deutschland in diesem Amt, will - wie berichtet - nicht mehr antreten.

Deutschlands Kreativbotschafterin

Eine bessere Kandidatin für das Amt hätte sich wohl nicht finden können: Die Vizepräsidentin Spengler-Ahrens kuratiert schon seit Jahren sehr erfolgreich den ADC-Kongress und hat früher auch dessen Nachwuchswettbewerb betreut. Sie bringt sich bei internationalen Kreativverbänden und Award Shows ein wie dem D&AD, den New York Festivals, dem ADC of Europe.

Spengler-Ahres ist sicher Deutschlands profilierteste Kreative. Bislang hat auch noch nie eine Frau den Kreativenclub angeführt. Gegenkandidat*innen treten am 1. Oktober nicht an, die Frist für Bewerbungen ist abgelaufen.

Zu ihren Vorhaben schweigt Dörte Spengler-Ahrens. In guter, alter Tradition will sie vor der Jahreshauptversammlung des Verbands nichts über das Programm verlauten lassen.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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