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ADC of Europe
Europas Kreativclubs feiern gemeinsam virtuelles Festival

Der Art Directors Club of Europe organisiert sein European Creativity Festival in diesem Jahr wegen Corona natürlich virtuell - dafür aber erstmals gemeinsam mit den Kreativclubs aller Nationen.

Text: W&V Redaktion

16. Oktober 2020

Innovation in der Krise: Der ADC of Europe feiert sein Festival erstmals europaweit und virtuell.
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Das neue Format heißt: "The Festival of Festivals". Am 6. November geht das European Creativity Festival als Stream aus ganz Europa an den Start. Wegen Corona musste der ADC of Europe auf den virtuellen Raum ausweichen, dafür organisiert er sein Festival in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit den Kreativclubs der Nationen, also auch dem ADC Deutschland. Sämtliche Veranstaltungen, alle Vorträge aus den verschiedenen Städten werden gestreamt und von Barcelona aus in alle Welt übertragen. Mehr zum Festival finden Sie hier.

Im Mittelpunkt steht die Vortragsreihe "Prototyping brands for a new era", die Menschen und Marken vorstellt, die Prototypen entwickeln, damit experimentieren und versuchen, die Welt besser ein bisschen besser zu machen. "Marken zeigen eine beispiellose Führungsrolle in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft", sagt Kurator Steve Vranakis, Chief Creative Officer der griechischen Regierung.

Der ADC macht Politik

Außerdem dürfen natürlich auch die nationalen Kreativenclubs ihre Slots bespielen. Der ADC für Deutschland trägt gleich drei Aktivitäten bei: Professor Roland Lambrette, ADC-Mitglied und Rektor der Hochschule für Künste Bremen, wird live eine Keynote zu "Creativity and Responsibility – a 5 Mio. Dollar question" halten.

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Studio Funk und Kids in a Candy Store sprechen über "Audiobranding" für Marken am Beispiel des ADC-Podcast. Außerdem präsentiert der deutsche ADC mit Artificial Rome, dem Auswärtigen Amtes und Boost Seminare das Virtual-Reality-Spiel "Pathways – Europe at Your Fingertips", das spielerisch die Stärken der Europäischen Union vermittelt: Vielfalt, Frieden und Zusammenhalt. Letzteres soll nicht zuletzt Ausweis einer stärker politischen Orientierung des Kreativenclubs in Deutschland sein, die sich die neue Präsidentin Dörte Spengler-Ahrens auf die Fahnen geschrieben hat.

Vorträge aus ganz Europa

Des Weiteren treten auf: Alex Bec, Geschäftsführer und Gründer der Hudson Bec Group / It's Nice That, der zum Thema "Enabling Creativity to Thrive – bringing Purpose to Publishing" spricht. Rebecca Swift, Senior Director und Global Head of Creative Insights bei Getty Images. Sie beschäftigt sich mit der kommerziellen Visualisierung unseres Leben und untersucht, was das mit unserem Gefühl von Authentizität macht. Und auch Karel J. Golta, Gründer von Indeed. Golta hält einen Vortrag mit dem Titel "Rebels to Recode Innovation". Darin referiert er darüber, warum die Entwicklung cooler Produkte und Dienstleistungen nicht allein ausreicht, wenn die Welt des Klimawandels, zunehmend gespaltener Gesellschaften und neuer Technologien wegen aus den Fugen zu geraten droht.

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Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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