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Social Prank
Gebären auf Geschäftsreise: Sparkasse wirbt für Rente

Mit einer provokanten Guerilla-Aktion versuchen Jung von Matt und die Sparkasse auf der Frankfurter Buchmesse Frauen für eine bessere Rentenvorsorge zu gewinnen. Gerade sie sind im Alter besonders von Armut bedroht.

Text: W&V Redaktion

18. Oktober 2019

Pimmel runter, Rente rauf. Mehr Rente für Frauen!
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Frau und arm im Alter - in Deutschland wird das noch viel zu selten diskutiert. Findet zumindest die Sparkasse. Deshalb schlagen das Kreditinstitut und seine Agentur Jung von Matt/Spree jetzt zu Recht Alarm.

In einem Stunt forderten sie Frauen auf der Frankfurter Buchmesse mit provokanten Ratgebern wie "Das erste Kind mit 70!", "Sugardaddy finden für Doofies", "Penis runter, Rente rauf" dazu auf, sich bei der Altersvorsoge besser auf gute Beratung zu verlassen.

"Heute Rentnerin, morgen Drogenboss"

Die Pseudo-Ratgeber haben Kunde und Agentur geschickt in der Öffentlichkeit platziert. Im Film zur Kampagne sehen wir beispielsweise Influencerin Nike van Dinther mit dem Buch "Heute Rentnerin. Morgen Drogenboss" in der U-Bahn lesen. Ein Bauzaun und Plakate kündigen großflächig die neuesten Bucherscheinungen mit den unglaublichsten Titeln an; auf der Buchmesse werden davon sogar echte Exemplare verteilt.

Die Reaktionen auf den Social Prank finden Sie hier:

Das alles ist natürlich so gewollt. "Frauen sollten nicht darauf vertrauen, dass das Geld später schon irgendwie reichen wird. Unser Ziel ist es, dass Frauen frühzeitig ihre finanzielle Vorsorge selbst in die Hand nehmen und gestalten", sagt Silke Lehm, Marketingleiterin beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband.

Die Kampagne stammt von Kreativchef Till Eckel uns seinem Team. Umgesetzt wurden die Ideen allesamt mit der Inhouse-Produktion von JvM/Spree. Dafür holte sich Producer Matthias van de Sand Regisseurin Arabella Bartsch sowie Fotografin Delia Baum ins Haus.

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