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Mit Fotos gegen die Klimakrise
Getty und Climate Visuals starten Förderprogramm

In Zusammenarbeit mit Climate Visuals stellt Getty Images zwei Stipendien für Fotojournalisten bereit: Wer gewinnen will, muss die lokalen Auswirkungen des Klimawandels fotografisch dokumentieren.

Text: W&V Redaktion

24. Januar 2020

Climate Visuals ist ein Programm von Climate Outreach aus dem englischen Oxford.
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Der Klimawandel schreitet voran. Und da Fotos bekanntlich mehr sagen als Worte oder Balkendiagramme, hat Getty Images gemeinsam mit Climate Visuals ein Förderprogramm namens "Getty Images Climate Visuals Grants" ins Leben gerufen.

Je 10.000 Dollar stehen für zwei Fotojournalisten in Form von Stipendien zur Verfügung, sofern sie eine aus fünf Mitgliedern bestehende Jury mit ihren Arbeiten überzeugen. Bei den Arbeiten muss es sich allerdings um Geschichten handeln, die sich auf lokale Auswirkungen des Klimawandels und mögliche Lösungen derselben konzentrieren. Außerdem müssen sie diversen Richtlinien entsprechen: So müssen zum Beispiel echte Menschen und "emotional starke Auswirkungen" gezeigt werden.

Förderung neuer Geschichten

Mit dem Programm wollen die Initiatoren die Schaffung neuer Geschichten zum Thema Klimawandel ermöglichen. Diese sollen, so Getty Images, einerseits das Bewusstsein für die Krise schärfen, und andererseits auch zum Handeln inspirieren. "Wir brauchen Bilder, die eine echte und messbare Wirkung auf ein Publikum erzeugen", sagt Toby Smith, Programmleiter bei Climate Visuals. Bilder von Eisbären und Fabriken funktionieren seiner Ansicht nach heute nicht mehr. Daher liefere man in den sieben Richtlinien auch eine Anleitung zur Produktion auffälligerer Erzählungen.

Bewerbungen werden bis 29. Februar über die Webseite von Getty Images Grants entgegen genommen.

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