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Kreation des Tages
Hintersinniger, kreativer Mix für den jüdisch-muslimischen Dialog

Wie bringt man Juden und Muslime an einen Tisch? Die Berliner Agentur Heimat versucht es unter dem Motto "Schalom Aleikum". So hintersinnig wie der Claim sind auch die bunten Plakatmotive.

Text: W&V Redaktion

15. August 2019

Mit dem Wortspiel "Schalom Aleikum" wirbt Heimat für den Dialog.
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Die Berliner Agentur Heimat arbeitet seit Mitte Juni für den Zentralrat der Juden und ist dessen fester Agenturpartner. Als erstes ging es darum, die Kommunikation für ein Projekt zu gestalten, das von der Bundesregierung gefördert wird und zur Integration beitragen soll. Dabei sollen Juden und Muslime ins Gespräch kommen, aber abseits theologisch verkopfter Diskussionen und den erwartbaren Floskeln der Funktionäre. Ziel der Kampagne ist die Stärkung und Intensivierung des jüdisch-muslimischen Dialogs in ganz Deutschland. Antisemitismus und Vorurteile auf beiden Seiten sollen schwinden. 

Schon bei der Namensgebung hat Heimat Gespür beweisen und sich für "Schalom Aleikum" entschieden - eine freundliche und einladende Begrüßungsformel.

Die ersten Kampagnenmotive, die die Agentur entwickelt hat, sind eine "Gabel", eine "Kippa" und ein "Kuss". Sie sollen das Zusammenbringen beider Gruppen auch im Layout spiegeln. So laden die Illustrationen in ihren Komplementärfarben den Betrachter ein, zweimal hinzuschauen und eben auch die andere Seite zu sehen.

Das Gabel-Motiv: 

Das Kippa-Motiv: 

Das Kuss-Motiv:

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Kampagne findet am 29.8. in Leipzig statt.

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