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Pro-Bono-Kampagne
Idee von Kolle Rebbe: Ohne Gastro keinen Orgasmus

Kolle Rebbe greift der von Corona gebeutelten Gastronomie-Branche unter die Arme. Die Pro-Bono-Kampagne spielt mit bekannten Filmen und Serien, die ohne das Gastgewerbe kein Happy End genommen hätten.

Text: W&V Redaktion

1. Juli 2020

Ohne Restaurant hätte die Liebeskomödie "Harry und Sally" wohl kein Happy End.
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Mit einer Pro-Bono-Kampage unterstützt Kolle Rebbe zusammen mit dem Hamburger Gastronomen Jo Riffelmacher das durch die Corona-Krise unter Druck geratene Gastgewerbe. Auftraggeber der Aktion "#OhneGastroKeinHappyEnd" ist das Branchen-Netzwerk Leaders Club.

Im Mittelpunkt der bundesweit geplanten Plakat- und Social Media-Kampagne stehen bekannte Filme und Serien, die ohne Restaurants, Clubs und Cafés ein ganz anderes, traurigeres Ende genommen hätten:

Um zu verhindern, dass aus Fiktion eine traurige Realität wird, in der Restaurants, Cafés und Bars aus dem Stadtbild verschwinden, benötige die Gastronomie in der Corona-Krise endlich ein Rettungspaket, das auf die besonderen Bedürfnisse der Branche zugeschnitten sei, teilt der Leaders Club mit.

Jeder könne "Lobbyist" sein

Der Vorstandsvorsitzende des Clubs, Patrick Rüther, appelliert an alle Gastronomen und ihre Gäste: "Wir brauchen euch, um politischen Druck aufzubauen! Jeder, der die Motive der Kampagne postet, ist für uns ein Lobbyist in Berlin. Ladet die Plakate herunter, hängt sie in euren Läden auf, verbreitet die Posts in euren Netzwerken, nutzt den Hashtag, erzählt auf Social Media von euren Happy Ends, die es ohne Gastronomie niemals gegeben hätte."

Alle Materialien können auf der Kampagnen-Website frei heruntergeladen und genutzt werden. Im Juli sind die Motive außerdem auf Werbeflächen der Wall GmbH in Hamburg zu sehen, die der OoH-Vermarkter kostenlos zur Verfügung stellt.

Rüther fordert Erhöhung des Kurzarbeitergelds

Derzeit könnten trotz der bisher zugesagten finanziellen Unterstützung immer weniger Gastwirte in Deutschland auf ein Happy End für ihre Betriebe hoffen, betont Rüther: "Die Wahrheit ist: Es reicht leider nicht. Soforthilfen wie die Zahlung von Kurzarbeitergeld waren ein erster Schritt, ihnen müssen jetzt aber dringend fundamentale und dauerhafte Maßnahmen folgen."  

Er fordert außerdem: "Um auch morgen noch Menschen zu finden, die in der Gastronomie arbeiten wollen, muss das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent erhöht werden. Wer aktuell bei ausbleibenden Trinkgeldern von gerade mal 60 Prozent seines Gehaltes leben muss, wird an die Armutsgrenze gedrängt." Dies betreffe überproportional viele Frauen, darunter besonders alleinerziehende Mütter.

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Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

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