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Holding
IPG ernennt Philippe Krakowsky zum CEO

Chef-Wechsel bei der Holding IPG: Executive Vice President, COO und IPG-Mediabrands-Chairman Philippe Krakowsky ist ab Januar 2021 neuer CEO. Amtsinhaber Michael Roth wird Executive Chairman des Boards. 

Text: Anonymous User

21. Oktober 2020

Seit 18 Jahren bei IPG: Philippe Krakowsky.
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Das Board of Directors der US-Kommunikationsholding IPG hat heute angekündigt, dass Philippe Krakowsky ab Januar 2021 als neuer CEO antritt. Der amtierende CEO Michael Roth bleibt der Holding erhalten und wird zeitgleich zum neuen Executive Chairman des Boards ernannt.

Krakowsky, 58, ist aktuell Executive Vice President und Chief Operating Officer bei IPG. In Personalunion ist er Chairman der Mediabrands und leitet zudem die Independent-Firmen Acxiom, Carmichael Lynch, Deutsch, Hill Holliday, Huge, Kinesso, Matterkind and R/GA. Während seiner 18 Jahre bei IPG hat Krakowsky verschiedene Bereiche verantwortet, darunter Business Development und Strategie. Er bleibt weiter Chief Strategy Officer für IPG.

"Philippe ist der richtige CEO für die kommende Ära bei IPG", sagt Roth. "Er ist ein brillanter Stratege und tatkräftiger Führer, der eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des IPG-Client-Service-Modells gespielt hat und die Modernisierung der Marketing-Services und Media-Solutions vorangetrieben hat."

5,2 Millionen weniger Umsatz im dritten Quartal

Philippe Krakowsky übernimmt keine leichte Aufgabe. Im dritten Quartal des laufenden Jahres erzielte IPG einen Umsatz in Höhe von 1,95 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders hart getroffen haben Corona-bedingte Einbrüche demnach die internationalen Märkte. So ging der Umsatz in den USA um vergleichsweise moderate 2,4 Prozent zurück, in den anderen Märkten hingegen um 6,0 Prozent. Mit Blick auf das laufende Jahr und die ersten drei Quartale muss IPG sogar einen Umsatzeinbruch von 6,7 Prozent gegenüber 2019 hinnehmen. Die Gruppe reagierte auf die schwierige Marktlage mit einem umfangreichen Kosteneinsparprogramm, das weiter fortgeführt wird.

Zur Interpublic Group of Companies (IPG) gehören unter anderem Agenturen wie FCB, Future Brand, Golin, Initiative, Jack Morton,  McCann, Momentum, MRM, Mullen Lowe Group, UM und Weber Shandwick.


Autor: W&V Redaktion

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