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Talent-Förderung
Ist das noch Startup oder schon Recruiting?

Fünf Uni-Abgänger können unter dem Dach der Agentur Ad&Vision Gründer ihres eigenen Startups werden. Eine außergewöhnliche Recruiting-Aktion.

Text: W&V Redaktion

25. Juli 2018

Im AdLab können sich junge Talente ausprobieren.
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Inkubatoren-Hubs sind ja nun beileibe nichts Neues mehr - im Recruiting aber schon. Die Frankfurter Agentur Ad&Vision jedenfalls probiert diesen Schritt. Fünf Talenten - allesamt direkt von der Uni - sollen unter dem Dach von AD&Vision ein Zuhause finden. Ein Jahr lang können sie dort ihr eigenes Startup für Werbung auf die Beine stellen. Angesprochen fühlen dürfen sich Spezialisten der Bereiche Design, Werbung und Digital. 

Von Agenturseite gibt es neben jeder Menge Infrastruktur wie Arbeitsplätze, Datennetzwerk, Kontakte, Eistruhe und Kaffeebar auch Backup in Sachen Knowhow. 40 erfahrene Agentur-Kollegen sind jederzeit ansprechbar. Sogar einen Arbeitstitel haben die Frankfurter schon etabliert: AdLab.

Was es nicht gibt: ein Gehalt. Das müssen sich die jungen Gründer bitte selbst verdienen. Aber die Agentur verspricht, erster Kunde ihrer Startup-Leute zu sein: "Praktisch alle Projekte von Ad&Vision stehen jederzeit auch dem AdLab offen. Wie in einem echten StartUp, gibt es keine Erfolgsgarantie, keine gesicherte Annahme durch den Kunden", sagt Ad&Vision-Chef Udo Kübler.

Die Jungen sollen natürlich auch ihre eigenen Kunden akquirieren. Leicht werde das sicher nicht: "Das ist Freeclimbing mit und ohne Seil und Netz. Die ultimative Erfahrung mit Überlebensgarantie gewissermaßen."

Wie es für den Nachwuchs weitergeht

Das "Experiment" des kreativen Austobens, wie Kübler das nennt, ist auf ein Jahr beschränkt. Danach wären die fünf Talente frei zu gehen - oder natürlich auch frei zu bleiben. Eine gute Alternative zu dem sonst üblichen Karriere-Einstieg, dem Tingeln durch die namhaften internationalen Agenturen, meint der Agentur-Chef.

Für seine Agentur erhofft sich Kübler vor allem kreative Inspiration durch den Nachwuchs, denn: "Woran es bei aller Geschmeidigkeit einer gut funktionierenden Maschine schon auch manchmal fehlt, ist die Idee, mit der niemand gerechnet hat."

Die angehenden Gründer können sich unter https://www.adlab.rocks/ bewerben.

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