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Initiative
Jung von Matt ermutigt Radler mit zweideutigen Sprüchen

Kaum haben die Hamburger die eine Wahl überstanden, stehen sie vor der nächsten: Auto oder Fahrrad? Die Agentur Jung von Matt/Sports gibt via Plakatkampagne die nötige Entscheidungshilfe.

Text: W&V Redaktion

27. Februar 2020

Werbung für ein fahrradfreundliches Hamburg.
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Jung von Matt/Sports hat offensichtlich noch nicht genug vom Wahlkampf. Jetzt hat die Agentur die passenden Slogans kreiert, die für mehr Bewegung per Rad werben. Der Out-of-Home-Flight, der seit kurzem Hamburgs Straßen ziert, umfasst fünf verschiedene Motive. Sie hängen für zwei Wochen an rund 100 Plakatflächen.

Die Kampagne trägt den Titel "Fahr ein schöneres Hamburg" und versucht es mit provokanten Sprüchen und einer witzigen Auflösung. Auf "Für weniger Bildung!" folgt "Von CO2.". "Für mehr Seitensprünge!" wird aufgelöst mit "Vom Auto aufs Rad."

Auftraggeber ist die Hamburg Marketing GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI). Mit dem "Bündnis für den Radverkehr" im Juni 2016 hat die Stadt Hamburg sich selbst das Ziel gesteckt, den Radverkehr zu verbessern und so eine fahrradfreundlichere Stadt zu werden. Neben den beschlossenen baulichen Maßnahmen und den Serviceangeboten zählt dazu auch eine Kommunikationskampagne zur Stärkung des Radverkehrs und zur Steigerung der Lebensqualität in Hamburg.

"Es ist außergewöhnlich, solche Flächen für die Kampagne nutzen zu können. Ziel der Aktion ist es, aufzufallen und mit Erwartetem zu brechen – und das auf humorvolle Art und Weise", erklärt Felix Umbach, Creative Director/Art bei Jung von Matt/Sports. Mehr Infos zu der dreijährigen Kampagne finden sich unter www.fahrrad.hamburg.

Das sind einige Motive:

Die Radler-Kampagne in Hamburg.

Die Radler-Kampagne in Hamburg.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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