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Etat-Gewinn
JvM/Sports macht Hamburg zur Radl-Stadt

2016 unterzeichnete Hamburg das "Bündnis für den Radverkehr". Jetzt hat sich JvM/Sports den Etat für die Marketingkampagne zur Stärkung des Radverkehrs gesichert.

Text: W&V Redaktion

27. September 2018

In Zukunft soll Hamburg nicht mehr nur für Schiffs- sondern auch für Radverkehr stehen.
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Nach einem mehrstufigen europaweiten Ausschreibungsverfahren hat die Hamburg Marketing GmbH den Auftrag für die Entwicklung und Umsetzung einer Marketingkampagne zur Stärkung des Radverkehrs und der Lebensqualität in Hamburg an die Agentur Jung von Matt/Sports vergeben.

Die Vergabe erfolgte in enger Abstimmung mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Seitdem die Stadt 2016 das "Bündnis für den Radverkehr" unterzeichnet hat, fördert Hamburg Radfahren als Teil eines zukunftsorientierten und nachhaltigen Mobilitätskonzepts.

Dazu zählen der Ausbau der Infrastruktur (insbesondere Veloroutennetz) sowie der Serviceangebote wie das Fahrradleihsystems (StadtRAD) bis hin zu hochwertigen Abstellanlagen (b+r-Anlagen). Die Marketingkampagne soll diese Maßnahmen begleiten und die Themen Verkehrssicherheit und Rücksichtnahme einbinden.

Umsetzung beginnt im Frühjahr 2019

"Das Ziel der Marketingkampagne ist es, das Fahrradfahren in der Metropole Hamburg als einen urbanen Lebensstil zu positionieren, der positiv auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger einzahlt. Dadurch soll die regionale Wahrnehmung für das Radfahren und Hamburg als lebenswerte Stadt gestärkt werden", sagt Michael Otremba, Geschäftsführer Hamburg Marketing GmbH.

Der Kampagnenzeitraum erstreckt sich bis zum 31. Dezember 2021. In den kommenden Wochen wird Jung von Matt/Sports ein Detailkonzept erarbeiten, die Vorbereitungen für die Kampagnenmaßnahmen sind für Winter 2018/19 geplant. Die Umsetzung der Kampagne soll zu Beginn der Radfahrsaison im Frühjahr 2019 erfolgen.

Bereitschaft zur Radnutzung soll erhöht werden

Bestandteil der Kampagne ist ein Marketingmix unter anderem mit einer ganzheitlichen Kommunikation über alle Online- und Offline-Kanäle, einer Werbekampagne, Veranstaltungs- und Aktivierungskonzepten sowie der Entwicklung möglicher zwei von drei Kooperationspartnerschaften. Angesprochen werden alle Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt.

Im Fokus der Kampagne stehe der Anspruch, nachhaltig die Bereitschaft zur Radnutzung im Alltag zu erhöhen, das Gemeinschaftsgefühl aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den Straßen zu verbessern, die Handlungsfelder des "Bündnisses für den Radverkehr" zu vermitteln und das Thema Verkehrssicherheit einzubinden, heißt es in einem Statement der Stadt. 

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