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Messerattacke
Kantar-CEO Eric Salama in London niedergestochen

Beim Versuch, Salamas Auto zu stehlen, hat ein Unbekannter dem WPP-Manager in die Brust gestochen. Die Verletzungen sind schwer, aber nicht lebensbedrohlich.

Text: W&V Redaktion

23. Januar 2019

Im Krankenhaus findet Salama rasch zu seinem typisch britischen Humor zurück.
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Eric Salama, CEO der WPP-Marktforschungssparte Kantar Group, ist am vergangenen Sonntagmorgen in London niedergestochen worden. Wie es in britischen Medienberichten heißt, befindet sich der 57-jährige Manager inzwischen wieder auf dem Wege der Besserung. Die Verletzungen seien zwar schwer, aber nicht lebensbedrohlich.

Laut Polizeiangaben war Salama nach dem Kauf eines Kaffees im Londoner Stadtteil Kew Gardens zu seinem Ford Focus RS zurückgekehrt, als er einen Fremden auf dem Fahrersitz seines Wagens vorfand. Nach einem kurzen Wortwechsel stach ihm der Mann mit einem Messer in die Brust.

Salama schaffte es, sich in das Café zurückzuschleppen, wo die Mitarbeiter versuchten, das Blut zu stillen, und einen Krankenwagen riefen. Der Angreifer konnte unerkannt entkommen. Die Polizei stellte das Messer am Tatort sicher und rief Zeugen auf, sich zu melden.

"Ich hatte Glück, ein Stich in die Lunge, aber nichts Lebensbedrohliches", twitterte Salama mittlerweile aus dem Krankenhaus. Auch seinen Humor hatte er wiedergefunden: "Der peinlichste Aspekt war, dass ich in einigen Presseberichten als Chelsea-Fan geoutet wurde."

Salama ist seit zwölf Jahren CEO von Kantar und galt als einer der möglichen Nachfolger von WPP-Gründer Martin Sorrell.

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