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Fridays for Future
Klimastreik: Grey-Deutschlandchef Jahn gibt Mitarbeitern frei

Die Schüler von "Fridays for Future" bekommen beim Klimastreik am 20. September erstmals Unterstützung von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis. Bei Grey dürfen hierfür alle Beschäftigten die Arbeit ruhen lassen.

Text: W&V Redaktion

12. September 2019

Fürs Klima auf die Straße: Grey und die GLS Bank wollen Hamburg nicht auf lange Sicht untergehen lassen.
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Alle Mitarbeiter von Grey Germany dürfen beim großen Klimastreik am 20. September dabei sein, um persönlich auf der Straße Gesicht zu zeigen. Das hat Grey-Deutschlandchef Jan-Philipp Jahn beschlossen.

Für Deutschlands erste Ökobank, die GLS Bank, hat die Düsseldorfer Agentur darüber hinaus eine Kampagne zum Klimastreik-Aufruf entwickelt. Der Auftritt unter dem Motto "Nicht mein Erbe" soll online, in den sozialen Netzwerken und per Direktmarketing ausgespielt werden. Mit Hilfe der Kampagne sollen weitere Unternehmen für die Teilnahme mobilisiert werden. Für das Team bei Grey Deutschland war das offenbar ein echtes Herzensprojekt.

"Ich bin selbst Vater von zwei Kindern. Die Zukunft unseres Planeten liegt auch mir persönlich sehr am Herzen", sagt der Grey-CEO. Und Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der genossenschaftlich organisierten GLS Bank, kündigt natürlich ebenfalls an: "Am 20. September wird die Bank geschlossen und die Arbeit eingestellt."

Klimastreik-Aufruf: Eins der Kampagnenmotive

Zu dem breiten Bündnis, das sich am Klimastreik beteiligt, zählen zahlreiche Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften, Kirchen und Vereine, darunter auch Greenpeace, der WWF, Amnesty International, Caritas, Oxfam, Robin Wood und Brot für die Welt. Firmen, die sich beteiligen möchten, können sich hier eintragen. Nach der Registrierung erhalten Firmen Media-Pakete, die sie für ihre eigene Kommunikation nutzen können.

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