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Willy Brandt
#kniefall: Brinkerts Kampagne für bewegenden Moment

Willy Brandt und sein Kniefall in Warschau jähren sich in diesen Tagen zum 50. Mal. Eine ikonische Geste, die für immer im Gedächtnis der Deutschen bleiben wird - und die für die Werte der SPD steht. Bis heute.

Text: W&V Redaktion

7. Dezember 2020

In Warschau erinnert die SPD an einen bedeutenden Moment der deutschen Geschichte - und der SPD.
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Eines der Bilder, die für die Zeit der alten Bundesrepublik stehen, ist das des Bundeskanzlers Willy Brandt auf seiner Polenreise im Jahr 1970. Spontan entschied er sich, vor dem Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943 niederzuknien - eine Geste der Versöhnung gegenüber dem Land, das Adolf Hitler als erstes im Zweiten Weltkrieg angegriffen hat.

"Am Abgrund der deutschen Geschichte und unter der Last der Millionen Ermordeten tat ich, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt", schrieb Brandt 1989 in seinen "Erinnerungen".

Diese Botschaft der Versöhnung mit den Nachbarn prägt bis heute das Regierungshandeln. So erinnert auch Regierungssprecher Steffen Seibert heute an das Ereignis:

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Vor allem aber ist es aber auch ein Ereignis, das für die Kernwerte der SPD steht. "Er hat mit seiner Geste und mit seiner Haltung eine der wichtigsten Säulen für die europäische Verständigung und für die Stabilität des Friedens gebaut", betont der Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans bei seiner Reise nach Warschau am Wochenende. Er legte gemeinsam mit einer polnischen Delegation einen Kranz am Mahnmal nieder.

"Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein", sagte Walter-Borjans - und verwies damit auch auf den Text der Schleife des Kranzes. Er betonte, Willy Brandt habe den Weg geebnet für die Aussöhnung unter Nachbarn, für die spätere Wiedervereinigung Deutschlands und für das Zusammenwachsen Europas. 

Raphael Brinkert trägt die Botschaft mit einem Film in die sozialen Medien:

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Darüber hinaus ist im Zentrum der polnischen Hauptstadt ein digitales Riesenposter zu sehen. Das Motiv: Der Kniefall und das Versprechen "We will never forget". 50 Jahre nach Brandts großer Geste sei es gleichzeitig die Mahnung, dass "Frieden und Zusammenhalt in Europa keine Selbstverständlichkeit sind", formuliert es eine SPD-Resolution.

Die SPD hat Brinkert und sein Team engagiert, um die Partei erfolgreich durch das Wahljahr 2021 zu tragen. Die #kniefall-Kampagne ist der zweite Aufschlag nach einer kleinen Guerilla-Aktion auf dem Parteitag der AFD in Kalkar. 

Bei der SPD hält Generalsekretär Lars Klingbeil kommunikativ die Fäden in der Hand. Die Kreation der #kniefall-Aktion  verantworteten Raphael Brinkert, Dennis Lück, Theresa Gramckow, Tobias Wagner sowie Thomas Koch als Media-Experte.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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