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Jahresbilanz 2018
Kolle Rebbe mit Umsatzzuwachs

Die Hamburger Agentur Kolle Rebbe hat das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte abgeschlossen: Der Umsatz stieg 2018 auf 34,98 Millionen Euro.

Text: W&V Redaktion

11. März 2019

Kolle-Rebbe-Führung: Hinten (v.l.) Lennart Wittgen, Kai Müller, Andreas Winter-Buerke; vorn (v.l.) Stefan Wübbe, Ralph Poser, Fabian Frese.
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Grund zum Feiern hat Kolle Rebbe. Die Kreativagentur meldet für 2018 einen Jahresumsatz von 34,98 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Von 2016 auf 2017 hatte es einen Umsatzrückgang um 6,9 Prozent gegeben.

Zulegen konnte die Hamburger Agentur 2018 mit 294 Mitarbeitern in allen Geschäftsfeldern, sagt Finanzgeschäftsführer Kai Müller: "Viele unserer Kunden sind im letzten Jahr international gewachsen - wir haben sie dabei kommunikativ begleitet."

Dabei war 2018 noch überschattet vom Tod eines der Gründer: Stefan Kolle war im September 2017 überraschend im Alter von 55 Jahren gestorben. Mitgründer Stephan Rebbe war bereits 2015 von sich aus der Agentur ausgestiegen. Die Geschäftsführer Stefan Wübbe (Kreation), Lennart Wittgen (Beratung), Kai Müller (Finanzen), Ralph Poser (Strategie), Andreas Winter-Buerke (Beratung) und Fabian Frese (Kreation) standen vor der Aufgabe, die heute 25 Jahre alte Agentur in die Zukunft zu führen.

Und den Verkauf an die Beraterfirma Accenture Interactive zu gestalten. Ohne den Markenkern und hervorragenden Ruf der inhabergeführten Kolle Rebbe aufs Spiel zu setzen (W&V Agentur des Jahres 2014).

Das hat, so sieht es aus, funktioniert. Nicht nur habe Kolle Rebbe in den vergangenen Jahren "in den Ausbau digitaler und technologischer Kompetenzen investiert"; sondern auch 14 Kunden kamen 2018 neu zur Agentur, darunter Schüco, Audible, Globus, Bwin oder zuletzt Tesa. Zu den Bestandskunden zählen Audi, Peta und Lufthansa.

Neue Produkte, Designs, Verpackungen und Services entwickelt der Agentur-Ableger Korefe ("Stop the water while using me"), darunter für Kaldewei und Melitta.

Den Zusammenschluss mit Accenture Interactive bereut die Agenturführung nicht: "Dieser Schritt ist für uns nur konsequent", sagt Beratungschef Winter-Buerke. "Moderne Kommunikation bedeutet, Kreation mit Technologie zu verbinden. Und so bei der Digitalisierung von Produkten und Services einen entscheidenden Wertbeitrag zu leisten." Das gelinge unter dem Dach von Accenture Interactive, wo Kolle Rebbe Partner hat wie Sinner Schrader, Fjord oder Mackevision, die sich mit Technik und Daten auskennen. Winter-Buerke: "Zusammen können wir nun eine End-to-end-Experience anbieten."

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