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Kreation des Tages
Leere Städte als kreative Projektionsflächen

Videodrehs auf verlassenen Straßen können leicht ins Morbide abgleiten. Zwei Kreativteams beweisen, dass es auch anders geht. Sie haben Berlin und Frankfurt als Kulissen für ihre Mutmach-Botschaften gewählt.

Text: W&V Redaktion

17. April 2020

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Wo Leere herrscht, ist reichlich Platz für neue Ideen. Findet die Berliner Werbeagentur Strobinski und geht auch gleich mit gutem Beispiel voran. Sie drehte in Berlin und versucht, mit dem Film Zuversicht zu verbreiten. Geschäftsführer Jörg Sachtleben sieht ihn als Plädoyer, die Welt mit Mut und Kreativität besser zu machen: "Natürlich hat die Kommunikationsbranche schon bessere Zeiten erlebt. Unsere Agentur hat beispielsweise drei neue Projekte gewonnen, die wegen Corona aber alle gleich wieder auf Eis gelegt wurden. Trotzdem glaube ich, dass Kreativität ein maßgeblicher Hebel sein wird, um wieder aus dieser Krise zu kommen. Und hier können Agenturen einen ganz wichtigen Beitrag leisten."

Und zwar nicht nur mit ihren klassischen Kommunikationsaufgaben, sondern auch darüber hinaus als kreative Drehkreuze. "Ideen werden noch wichtiger, weil Ideenlosigkeit nicht mehr mit Hochglanzproduktionen überdeckt werden kann – eben weil es diese Produktionen im Moment nicht gibt. Stattdessen müssen Agenturen kreative Wege finden, um tolle Kommunikation mit Bordmitteln zu entwickeln", sagt Co-Geschäftsführer Jens Agotz

Mit wenigen Mitteln kommt auch der Film des Frankfurters Leo Dorian Stiebeling aus. Der preisgekrönte Filmemacher nennt sein Werk "DisTANZ". Die Tänzerin Stephanie Tampu tanzt durch die leeren Straßen Frankfurts, eine Neuinterpretation des Hashtags #KEEPDISTANCE. Was sie in Bewegung hält - und uns nicht Verzweifeln lässt? Musik.

Der Frankfurt-Spot:

 

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