Anzeige

McCann Worldgroup
McCann verliert Kreativchef Sebastian Hardieck

Nach dreieinhalb Jahren trennen sich die Wege der McCann Worldgroup und ihrem Kreativchef Sebastian Hardieck. Die Trennung erfolge einvernehmlich. Hardieck will künftig etwas ganz anderes machen.

Text: W&V Redaktion

16. Dezember 2020

Sebastian Hardieck kehrt der Agenturbranche nach mehr als 20 Jahren den Rücken.
Anzeige

Sebastian Hardieck sagt zu seinem Weggang als McCann-Kreativchef, er wolle künftig "eine ganz andere Art von Idee umsetzen, die ich schon lange im Kopf habe." Nach über 20 Jahren Tätigkeit in der Agenturbranche möchte er etwas ganz anderes machen. Laut McCann erfolgt die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. 

McCann-CEO Ruber Iglesias hatte Hardieck im Juni 2017 in die Agentur geholt. Er kam damals von Thjnk Berlin. Hardiecks Aufgabe bei McCann war es unter anderem, die insgesamt vier Agenturen enger miteinander zu vernetzen. Mit den Zugängen Donovan Bryan (Velocity McCann Frankfurt), Sascha Dudic (McCann Berlin) und Ole Vinck (McCann Düsseldorf) wurde die kreative Führung inzwischen an allen Standorten verstärkt.

Hardieck hat in den vergangenen drei Jahren unter anderem Neukunden wie Opel, Aldi Süd, Ebay, Kerrygold, Ay Yildiz, Qualcomm und Nomad/Iglo an die Agentur binden können.

"Nach einer mehrjährigen Qualitätsoffensive sind die Agenturen der McCann Worldgroup in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin kreativer und besser aufgestellt als zuvor – trotz des zurückliegenden Corona-Jahres. Die Weichen für eine weitere positive Entwicklung sind gestellt", sagt Hardieck. "Das macht mich extrem stolz, denn damit ist für mich ein sehr wichtiges Kapitel in meinem Berufsleben erfolgreich abgeschlossen."

Hardieck war auch Teil des Creative Leadership Boards der McCann Worldgroup in Europa. Die Agentur teilt mit, man werde sich "zu gegebener Zeit über die Nachfolge äußern."


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

Anzeige