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Kreation des Tages
Meerjungfrauen pitchen vor Haien

Bekannter ist das Gründerformat "Die Höhle der Löwen", aber auch bei uns gibt es die Konkurrenz "Shark Tank". Darauf spielt dieser Super-Bowl-Spot an.

Text: W&V Redaktion

25. Januar 2019

Power-Meerjungfrauen brauchen sich vor Haien nicht zu fürchten.
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Sie stellen sich vor als Bonnie und Vivian - und die beiden haben ein Getränk erfunden: Bon & Viv Spiked Seltzer. Das kann man sich vorstellen wie Mineralwasser mit Schuss.

Und diese Geschäftsidee präsentieren sie nun in einem "Shark Tank" - vor vier Haien. Und vor einem Millionenpublikum beim Super Bowl auf CBS.

"Shark Tank" ist eine Gründershow im US-Fernsehen, die bei ABC zu sehen ist (bei uns auf Dmax) und in der gestandene Unternehmer die Ideen und Gründerpläne von Einsteigern bewerten.

Im Unterwasserspot, der alles aus der Show wörtlich nimmt, sehen sich Bonnie und Vivian natürlich Haien mit Flossen und Zähnen gegenüber und müssen unter Wasser pitchen. Eigentlich steht hinter der Marke Bon & Viv Spiked Seltzer schon seit 2016 die Brauerei Anheuser-Busch Inbev. Die nimmt beim Super Bowl am 3. Februar nun die Gelegenheit wahr, ihre neue Rezeptur für das Produkt einem ganz großen Publikum vorzustellen.

Der erste der acht Super-Bowl-Werbeplätze, die AB Inbev für seine Marken gebucht hat, gehört dem Alkohol-Sprudel.

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Die Agentur Bullish hat bei der Spotentwicklung nicht nur ans Publikum des Football-Finales auf CBS gedacht - sondern auch an Zuschauer von ABC. Das ist ungewöhnlich, weil: Konkurrenzsender. Das US-Branchenmagazin Adage zitiert die Markenverantwortliche Chelsea Phillips bei AB Inbev: Da der Spot das TV-Format "Shark Tank" nur parodiere, habe sich die Brauerei nicht mit den Machern der Show abstimmen müssen.

AB Inbev hat die Marke zeitgemäß neu gemischt: zuckerfrei, weniger Alkohol, weniger Kalorien. Neuer Name: Statt Spiked Seltzer, was eine ganze Produktkategorie bezeichnet, nun Bon & Viv Spiked Seltzer.

Powerfrauen schnappen sich den Super Bowl 2019

Football galt, obwohl immer mehr Frauen zusehen, lange als reiner Männersport im Programm. In diesem Jahr, sicherlich auch als Folge einer neuen Frauenbewegung nach #MeToo, ist eine Tendenz zu mehr Frauenpower erkennbar.

Einige Marken haben bisher vorwiegend männliche Testimonials durch Frauen ersetzt, und die Dating-App Bumble beispielsweise feiert nicht nur den weiblichen Tennisprofi Serena Williams, sondern spannte für die Super-Bowl-Kampagne ein reines Frauenproduktionsteam ein. Thema ist die zunehmende Gleichstellung von Frauen.

Bei Spiked Seltzer Bon & Viv war wohl zuerst auch mal ein Mann, Neptun, für Logo und als Kampagnenfigur im Gespräch. "Aber er schien zu aggressiv zu sein", sagte Nick Shields, der Erfinder der Marke, laut Adage. "Wir wollten, dass der Look feminin und stark und ein mächtiges mystisches Merkmal ist."

Mehr zur Werbung im Super Bowl 2019 finden Sie hier.

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