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Schrift
Monotype präsentiert Helvetica Now

Das Monotype Studio bringt eine Helvetica heraus, die für das digitale Zeitalter gedacht ist. Der Anbieter hatte zuvor die vielfältige Einsetzbarkeit des Schriften-Klassikers mit einer Instagram-Aktion unterstrichen. 

Text: W&V Redaktion

9. April 2019

Monotype präsentiert die Helvetica Now.
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Der Schriftenanbieter Monotype Studio launcht Helvetica Now - einen Klassiker angepasst fürs digitale Zeitalter. Der Typgrafie-Dauerbrenner, entstanden 1956, ist eine der meist benutzten serifenlosen Schriftarten im Corporate Design.

Wie omnipräsent Helvetica ist, versuchte Monotype in den vergangenen Wochen bei der Aktion #HelveticaInTheWild auf Instagram zu unterstreichen. Sie ziert weltweit Schilder, Schulbücher, Logos oder Plakate.

Viele Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten für diese Hausschrift entschieden, obwohl sich etliche Konzerne mittlerweile eine individuelle und hausgemachte Corporate Font leisten. Die Helvetica und Neue Helvetica stehen für klares, minimales Design.

Laut Monotype umfasst die Helvetica-Now-Familie insgesamt fast 40.000 Zeichen und ist zu einem Einführungspreis von 299 Euro (bis 24.5.2019) zu haben. Helvetica Now Display Black steht als kostenloser Testfont bis zum 8. Juli 2019 als Download zur Verfügung.

Ein Video stellt die Neuheit Helvetica Now vor:

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"Frühere Versionen der Schrift waren nicht für Einsatzbereiche gedacht, die erst in den letzten 30 Jahren entstanden sind. Daher konnten ältere Versionen zuletzt nicht mehr in allen Bereichen überzeugen", so Charles Nix, Type Director bei Monotype. "Helvetica Now löst jetzt alle Lesbarkeits- und Stil-Probleme, mit denen sich Marken beim Benutzen von Helvetica konfrontiert sahen, sei es bewusst oder unbewusst."

Nix kommt in einem Video zu Wort.

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Monotype hat auch Kollegen um eine Einschätzung gebeten

"Das ist die Schrift, die Max Miedinger und Eduard Hoffmann bereits 1957 entworfen hätten, wenn sie von Offsetdruck, kleinen Bildschirmen, Browsern, Digital Design Tools und UI-Designern gewusst hätten", sagt Erik Spiekermann, Gründer und Gesellschafter, Edenspiekermann.

"Helvetica Now bereitet mir viel Freude. Alternative Zeichen ins Spiel zu bringen, wie die runden Punkte oder das R mit dem geraden Bein, mag zwar einige Helvetica-Puristen irritieren, aber ich stehe voll hinter der Flexibilität und dem Stilwechsel, die sich daraus ergeben. Und die Micro-Schnitte leisten einen entscheidenden Beitrag zur Benutzung von Helvetica für Kleingedrucktes. Hätte ich Helvetica Now doch schon früher gehabt", so David Heasty, Partner, Triboro Design.

"Ich habe die Helvetica jetzt so oft wie möglich genutzt. Die Aktualisierungen der Glyphen verleihen den Schriftzeichen wirklich eine modernere Anmutung, ohne dass sie aus dem Raster der Helvetica-Familie fallen – die Buchstaben 'a', 'i', 't',' und 'y' sind alle intelligent gemacht. Ein wirklich tolles Update", sagt Andrew Szurly, Kreativdirektor, Sole Kitchen.

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