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Geschäftsmodelle
Neue Unit: Avantgarde setzt auf Collaborations

Münchner Agenturgruppe will mit ihrer neuen Einheit Ideen für digitale und analoge Erlebnisformate entwickeln - in Joint Ventures zusammen mit Marken. Das Ziel: Erlösmodelle zu erarbeiten, die über die bekannten hinausgehen.

Text: W&V Redaktion

21. Oktober 2020

Von links: Patricia Stangner und Alexandria Okamoto bauen Avantgarde Collaborations auf
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Gemeinsam stärker -  mit dieser Grundidee startet Avantgarde die neue Unit Collaborations. Mit dem Geschäftsbereich geht die Gruppe um Gründer und Geschäftsführer Martin Schnaack strategische Partnerschaften ein und setzt Geschäftsmodelle in der Experience Economy um. Die Leitung übernimmt Patricia Stangner. Sie ist künftig Director of Collaborations.

Die Münchner Agenturgruppe will sich mit der Gründung der Einheit ein weiteres strategisches Entwicklungsfeld aufbauen. In diesem will Avantgarde künftig gemeinsam mit Marken in einem Joint Venture-Modell "neue Business Ideen in Form von physischen und digitalen Erlebnisformaten entwickeln und so neue Erlösmodelle für beide Seite erzielen". Die Leitung des Geschäftsbereichs übernimmt Patricia Stangner als Director of Collaborations. Mit ihr gemeinsam baut Alexandria Okamoto als Consultant Strategy & Innovation die Unit bei Avantgarde auf.

Die 29-jährige Stangner, die ihre Karriere bei Avantgarde startete, ist bereits seit fünf Jahren in der Gruppe tätig. Ihre unterschiedlichen Rollen führten sie im Auftrag der Agentur unter anderem nach Dubai und London. Aus diesem Netzwerk heraus soll die gebürtige Münchnerin die strategische Ausrichtung der Unit weiter entwickeln, neue Märkte und Geschäftsbereiche erschließen und die Konzeption von Kooperationsmöglichkeiten und Geschäftsmodellen aufsetzen. Auch soll sie neue Ideen auf deren Umsetzbarkeit abklopfen, das Netzwerk kontinuierlich erweitern und Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen. Dabei berichtet Stangner direkt an Avantgarde-Gründer Martin Schnaack. 

Ebenfalls mit an Bord ist Alexandria Okamoto. Die 26-jährige aus San Francisco gehört seit 2020 zum Team von Avantgarde, wo sie vor ihrem Einstieg in die neue Unit bei der Avantgarde-Tochter Trendbüro globale und lokale Projekte der Gruppe mit qualitativer Forschung insbesondere zu Themen der Digitalisierung und des Luxusmarktes belieferte. Mit ihrer Erfahrung insbesondere in den Bereichen Market Intelligence und Trendforschung werde sie die Collaboration-Konzepte unterfüttern sowie Unit Director Patricia Stangner in allen weiteren Aufgabenbereichen unterstützen.

Avantgarde-Gründer und Geschäftsführer Martin Schnaack: „Wir sind fest davon überzeugt, dass für Marken die Zukunft in der Experience Economy liegt. Interessierten Unternehmen bieten wir deshalb jetzt die gesamte Palette unserer Erfahrung in diesem Bereich an, um gemeinsam schlüssige Produkte und Konzepte zu entwickeln. Denn nur die Customer Experience hebt eine Marke aus der Masse hervor.“


Autor: Holger Schellkopf

Chefredakteur. Mitglied der W&V-Geschäftsleitung. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Findet beides prima. Feste Überzeugung von @hschellk : Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.  

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